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Wildkräuter : In den Mund statt in die Tonne

Bild: Wolfgang Eilmes

Hier wächst Löwenzahn, dort Giersch, und einen Schritt weiter sprießen Gänseblümchen. Darüber können Hobbygärtner sich ärgern – oder die Pflanzen genießen. Als Pesto zum Beispiel.

          3 Min.

          Sein Stiel sieht aus wie ein Dreikant, er duftet nach Petersilie, Karotte und etwas nach Sellerie. Gut erkennbar ist Giersch an dem dreifach gegliederten Blattkopf. Und unten am Stengel sitzt eine Art Huf, wie bei einer Ziege. „Deshalb heißt diese Pflanze auch Geißfuß“, sagt Regine Ebert.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          So mancher Hobbygärtner verzweifelt, wenn er diese Pflanze in seinen Beeten findet. Nicht von ungefähr trägt Giersch auch den Beinamen Gärtnerschreck. Wuchert dieses Grünzeug doch fröhlich vor sich hin. Ebert sieht Giersch allerdings mit ganz anderen Augen. „Jetzt blüht er“, sagt sie mit einem Lächeln. Und fügt hinzu: „Die Blüten schmecken gut.“ Die Blätter könnten in jeden Salat. Das ist aber noch nicht alles. Auch aus anderen Gründen sollte Giersch im Zweifel besser in den Mund statt in den Müll oder auf den Kompost. Das Gleiche gilt für andere Wildkräuter aus Garten und Flur.

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