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Fußballclub in Finanznot : Stadtverordnete stimmen Hilfe für OFC zu

  • -Aktualisiert am

Übernahme: Vereinsanhänger warben auf dem Vordach des Rathauses für die Unterstützung der Offenbacher Kickers Bild: Kaufhold, Marcus

Die Stadt Offenbach erlässt den notleidenden Kickers mehrere hunderttausend Euro an Schulden. Dies haben die Stadtverordneten beschlossen, während 150 Fans auf den Rängen zuschauten.

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          Mehrheitlich haben die Stadtverordneten beschlossen, dem Drittliga-Fußballklub Kickers Offenbach finanziell zu helfen. Demnach wird die städtische Betreibergesellschaft dem Verein 610.000 Euro an Mietschulden erlassen, außerdem bis 2016 insgesamt zirka 1,2 Millionen Euro Miete für die Nutzung des neu erbauten Stadions stunden.

          Zu der fast dreistündigen Stadtverordnetensitzung waren mehr als 150 Anhänger des Fußballklubs in den Rathaussaal gekommen. Die oppositionelle CDU lehnte die Vorlage des Magistrats ab. Der Fraktionsvorsitzende Peter Freier beschrieb den Rettungsplan als wirtschaftlich unsolide.

          Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) sprach sich hingegen für die Unterstützung des Profiklubs aus, da der OFC ein wichtiger Marketingträger für die Stadt sei. Er vertrat die Ansicht, dass es gelte, „größeren Schaden“ von den städtischen Gesellschaften abzuwenden. Im Fall einer Vereinsinsolvenz müssten zwölf Millionen Euro abgeschrieben werden.

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