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250-Kilo-Bombe in Wiesbaden : Entschärfung geht gut

  • Aktualisiert am

Fundort: Arbeiter und Feuerwehrmänner stehen auf dem Gelände der Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden an einem Loch, in dem die Bombe gefunden worden ist. Bild: dpa

Eine bei Bauarbeiten gefundene Weltkriegsbombe hat Wiesbaden lange in Atem gehalten. Am Ende ging alles gut - wenn auch die Arbeit im nahegelegenen hessischen Finanzministerium wegen der Bombe früh beendet werden musste.

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          Eine 250 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Dienstagabend in Wiesbaden entschärft worden. „Die Arbeiten verliefen ohne Probleme“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Wiesbaden. Die eigentliche Aktion des Kampfmittelräumdienstes sei nach rund 20 Minuten erledigt gewesen. Die Fünf-Zentner-Bombe war am Dienstag bei Bauarbeiten an der Baustelle der Rhein-Main-Hallen entdeckt worden.

          Zur Entschärfung war ein Gebiet im Umkreis von bis zu 500 Metern rund um die Fundstelle abgesperrt worden. Rund 630 Menschen aus nahe gelegenen Gebäuden mussten nach Angaben der Polizei vorsichtshalber vorübergehend ihre Häuser verlassen. Kurz vor den Arbeiten an der Bombe wurden ganze Straßen für Fußgänger und Autos komplett dicht gemacht. Deswegen kam es auch zu Verkehrsbehinderungen.

          Rund 300 Mitarbeiter des in der Nähe liegenden Finanzministeriums waren nach Angaben eines Sprechers bereits am späten Nachmittag aufgefordert worden, das Gebäude vorsorglich zu räumen. Für betroffene Anwohner standen Räume zur Verfügung. Auch ein Bürgertelefon beim Polizeipräsidium Westhessen war eingerichtet worden. „Jetzt können alle wieder zurück in ihre Häuser“, sagte der Sprecher der Feuerwehr am Abend.

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