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FSV Frankfurt : Frankfurt feiert vierten Auswärtssieg in Serie

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Möhlmann grantelt: „Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht zufrieden, wir haben sehr fehlerhaft nach vorne gespielt. Davon bin ich etwas enttäuscht.“ Bild: dpa

Das Wort Heimkomplex kann der FSV nicht mehr hören. Aber auf fremdem Platz spielt der von vielen als Abstiegskandidat gehandelte Club weiter befreit auf. Möhlmann ist trotzdem nicht zufrieden.

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          Der FSV Frankfurt entwickelt sich in der 2. Fußball-Bundesliga auswärts zu einer Macht: Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann feierte mit dem 2:0 (1:0) am Sonntag beim TSV 1860 München den vierten Sieg auf fremden Plätzen hintereinander. Auf heimischem Terrain ist sie in sieben Spielen immer noch ohne Dreier. „Ich kann mir nicht erklären, warum wir auswärts mehr Punkte holen als zu Hause“, meinte Torschütze Dedic und forderte: „Wir müssen jetzt auch zu Hause anfangen, Siege einzufahren.“

          Bereits am kommenden Sonntag können die Bornheimer nachlegen - in der Partie bei Union Berlin. Die nächste Begegnung im Frankfurter Volksbank-Stadion steht erst am 13. Dezember gegen Fortuna Düsseldorf an. Der Slowene Dedic (44. Minute) und Mario Engels (89.) erzielten am Sonntag die Treffer gegen die kriselnden „Löwen“. Vor 13 800 Zuschauern in der Münchner Arena kassierten die Sechziger bereits ihre achte Saisonniederlage und stehen nur noch auf Platz 15. Frankfurt hat als Elfter nun fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

          Möhlmann enttäuscht

          Nach einer ereignislosen ersten halben Stunde wurden die Gastgeber zunehmend stärker und vergaben durch Daniel Adlung (32./36.) und Valdet Rama (37.) gute Gelegenheiten zur Führung. Diese erzielte dann der FSV nach einer tollen Co-Produktion von Marc-André Kruska und Dedic, der erst zwei Verteidiger ausstiegen ließ und anschließend vollendete.

          Im zweiten Durchgang waren die Sechziger bemüht, in der Offensive aber viel zu harmlos, um den Sieg der nun kompakt stehenden Frankfurter noch zu gefährden. Der eingewechselte Fejsal Mulic (79.) vergab beim Heimteam per Kopf die einzige nennenswerte Chance nach der Pause. Möhlmann grantelte dennoch mit seinem FSV-Team. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht zufrieden, wir haben sehr fehlerhaft nach vorne gespielt. Davon bin ich etwas enttäuscht“, meinte der 60 Jahre alte FSV-Coach und ergänzte: „Ein gutes Spiel von meiner Mannschaft habe ich heute nicht gesehen.“

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