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Frühere R+V-Zentrale : Hochhaus-Sprengung auch in Wiesbaden im Gespräch

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Sprengung im Gespräch: Das alte R+V-Hochhaus in Wiesbaden soll ohnehin verschwinden Bild: Röth, Frank

Frankfurt als mögliches Vorbild für Wiesbaden: Nach der Sprengung des AfE-Turms kann sich Rathauschef Gerich vorstellen, auch das alte Hochhaus am Kureck auf diese Weise zu Fall zu bringen.

          Die erfolgreiche Sprengung des Uni-Hochhauses in Frankfurt könnte in Wiesbaden Schule machen. Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) nannte eine Sprengung des alten R+V-Hochhauses vorstellbar. „Das würde am schnellsten gehen“, sagte er am Montag.

          Der 19 Stockwerke hohe Klotz, früher eine Versicherungszentrale, markiert in der Landeshauptstadt das obere Ende der schicken Wilhelmstraße. Über die Neugestaltung wird seit Jahren diskutiert. Seit 2007 gehört das Grundstück dem Investor IMF Immobilien AG, der im vergangenen Jahr einen Abriss des Gebäudes ankündigte. Entstehen soll ein elfstöckiger Wohn- und Büroturm.

          Abwärts: Innerhalb weniger Sekunden stürzte der AfE-Turm zusammen Bilderstrecke

          Das R+V-Hochhaus sei nicht denkmalgeschützt, sagte Gerich. Im Falle einer Sprengung müsse sichergestellt sein, dass ein denkmalgeschütztes Haus direkt daneben und die zahlreichen Mineralquellen in dem Gebiet nicht geschädigt werden. „Wenn alle Prüfungen positiv sind, kann ich mir eine Sprengung vorstellen“, sagte Gerich. Der Abriss des Uni-Turms in Frankfurt vom Sonntag belege auch, was für ein Besuchermagnet so ein Ereignis sein  könne.

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