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Freund von Franco A. angeklagt : Granaten im Ruderclub

  • -Aktualisiert am

Im Ruderklub kennen gelernt: Franco A. und der Angeklagte sind gemeinsam gerudert (Symbolbild). Bild: dpa

Ein mit dem mutmaßlichen Rechtsterroristen Franco A. befreundetes Ehepaar soll in einem Spind eines Offenbacher Rudervereins Munition gelagert haben. Die gefährliche Ware soll Franco A. gehört haben. Nun steht das Paar vor Gericht.

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          Allein um die verschiedenen Arten von Patronen, Magazinen, Granaten und Sprengstoff vorzulesen, benötigt die Staatsanwältin im Prozess gegen Christoph und Annika K. mehr als drei Minuten. Das angeklagte Ehepaar soll die Munition, die zu etwa einem Drittel unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt, 2017 in einem Spind eines Offenbacher Rudervereins verwahrt haben. Die Verhandlung am Mittwochmorgen im Amtsgericht Frankfurt ist insofern von Brisanz, weil die Munition Franco A. gehört haben soll. Der ehemalige Bundeswehrsoldat war in die Schlagzeilen geraten, weil er sich unter anderem als Flüchtling ausgegeben und rechtsextreme Anschläge auf Politiker geplant haben soll.

          Ein Polizeibeamter sagte aus, Christoph K. sei zunächst als Zeuge in den Ermittlungen gegen Franco A. vernommen worden. Nach der Auswertung des Mobiltelefons von A. sei man davon ausgegangen, dass ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Angeklagten und A. bestanden habe. Die beiden kennen sich aus dem Ruderklub in Offenbach, wo sie eine Zeit lang im Zweierboot miteinander fuhren. In seiner Vernehmung soll der Angeklagte außerdem ausgesagt haben, dass Franco A. für ihn ein Ratgeber gewesen sei, jemand zu dem er aufgeblickt habe.

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