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Frauen in Führungspositionen : Gleichstand in 101 Jahren

Eine Frau, die in die Spitze aufgestiegen ist: Stephanie Krömer (Frankfurter Arbeitsagentur) Bild: Wolfgang Eilmes

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen steigt. Aber wie ein Blick auf vier Konzerne in der Region zeigt: Bis sie genauso viel Macht wie die Männer haben, wird es dauern – ein ganzes Jahrhundert, wenn es im gegenwärtigen Tempo weitergeht.

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          Seit sieben Jahren hat diese Zeitung vier Frankfurter Konzerne in besonderer Weise im Blick. Regelmäßig wird bei der Commerzbank und der Deutschen Bank, dem Flughafenbetreiber Fraport und der Messegesellschaft nachgefragt, wie sich der Anteil der Frauen auf den verschiedenen Führungsebenen entwickelt – getreu der Annahme, dass es für die Beantwortung der Frage, wann vermehrt Frauen in die Vorstände und Geschäftsführungen einrücken, von zentraler Bedeutung ist, dass sie sich zunächst in den nachgeordneten Führungsebenen beweisen.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Die Zahlenreihe (siehe Grafik) zeigt zweierlei. Zum einen, dass der Anteil durchweg steigt. Auf nahezu allen Hierarchieebenen ist die Quote im vergangenen Jahr oder in diesem Jahr höher als 2013, und seit 2017 die erste Frau in den Vorstand der Commerzbank einrückte, findet sich nirgendwo mehr eine Null. Die Zahlenreihen zeigen aber auch: Es geht nur im Schneckentempo voran. Nimmt man die 20 Angaben über die vier Unternehmen zusammen in den Blick, so ergab sich im vorletzten erhobenen Jahr, also 2018 und bei der Messe 2019, ein Frauenanteil von durchschnittlich 24,5 Prozent. Ein Jahr später war er auf 24,75 Prozent gestiegen. In diesem Tempo würde es nicht weniger als 101 Jahre dauern, bis die 50-Prozent-Marke durchweg erreicht würde.

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