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Blaulicht in Rhein-Main : Polizei rettet junge Frau – Mehrere Rinder verenden bei Brand

  • Aktualisiert am

Einsatz: Die Wiesbadener Feuerwehr musste ausrücken, nachdem sie von Zeugen auf eine Frau mit Suizidgedanken hingewiesen worden war (Symbolbild) Bild: dpa

Die Wiesbadener Polizei hat eine junge Frau von einem Parkdeck gerettet. In Frankenau brannte ein Kuhstall, eine zweistellige Zahl von Tieren ist verendet. In Südhessen ist in einem Chemie-Raum einer Schule ein Feuer ausgebrochen.

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          Frankenau Ein Stall, in dem unter anderem 80 Kühe sowie mehrere Bullen untergebracht waren, hat am frühen Freitagmorgen gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, ist eine zweistellige Zahl von Tieren verendet. Demnach waren in dem Gebäude in Frankenau im Landkreis Waldeck-Frankenberg auch verschiedene landwirtschaftliche Geräte untergebracht – es stand bereits beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Demnach wurde bei dem Feuer auch eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage zerstört. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Der Sachschaden beträgt mindestens 500.000 Euro.

          Wiesbaden. Trotz eines Feuers auf seinem Balkon hat ein
          Mann in Wiesbaden der Feuerwehr die Tür nicht geöffnet. Eine
          Polizeistreife nahm den 42-Jährigen fest, damit die Flammen gelöscht
          werden konnten. Der Mann befand sich nach Angaben des
          Polizeipräsidiums Wiesbaden in „einem psychischen Ausnahmezustand“
          und wurde in eine Klinik gebracht.




          Den Ermittlungen zufolge hatte er am Freitag auf dem Balkon in der
          siebten Etage des Mehrfamilienhauses aus zunächst unbekannten
          Gründen ein Feuer entfacht. Um Kontakt mit dem 42-Jährigen
          aufzunehmen, wurden Polizisten mit einer Drehleiter hinaufbefördert.
          Von dem Brand ging den Angaben zufolge keine Gefahr für das Haus aus.



          Ober-Ramstadt. Nach einem Brand in einem Chemie-Raum ist
          eine Schule im südhessischen Ober-Ramstadt am Freitag geräumt worden.
          Nachdem die Brandmeldeanlage einen Evakuierungsalarm ausgelöst habe,
          sei das Feuer frühzeitig durch das Eingreifen eines Hausmeisters
          gelöscht worden, teilte die Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg mit.
          Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten die Nachlöscharbeiten übernommen.
          Verletzten habe es nicht gegeben. Die Brandursache war zunächst
          unklar, die Kriminalpolizei ermittelt.






          Von dem Feuer seien vier Schulräume betroffen gewesen, drei davon
          seien verraucht, in einem sei ein Brandschaden entstanden, hieß es.
          Sie seien vorerst für den Schulbetrieb gesperrt. Die Schadenshöhe
          werde derzeit noch ermittelt. Für den Unterricht, der am kommenden
          Montag (28. Juni) wieder regulär an der Schule starten soll, könne
          auf alternative Räumlichkeiten ausgewichen werden.




          Wiesbaden Eine junge Frau hat in der Nacht zum Freitag die Polizei und die Feuerwehr in Wiesbaden in Atem gehalten. Eine junge Frau hatte die Polizei mit der Aussage alarmiert, eine 20 Jahre alte Bekannte habe ihr gegenüber Suizidgedanken geäußert. Mehrere Einsatzwagen der Polizei, der Feuerwehr und der Rettung seien daraufhin zum Bahnhofsplatz gefahren und hätten dort die Frau auf einem Parkdeck angetroffen.

          Die Beamten konnten nach Angaben der Polizei die Frau schließlich gegen 3:15 Uhr sicher aus dem Gebäude bringen, unterstützt von der Berufsfeuerwehr Wiesbaden. Helfer hätten die junge Frau dann in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht, heißt es abschließend.


          Hilfe bei Suizidgedanken

          Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen Sie – auch anonym – mit anderen Menschen über Ihre Gedanken sprechen können.

          Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.

          Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222.
          Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist nicht nur kostenfrei, er taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis.

          Ebenfalls von der Telefonseelsorge kommt das Angebot eines Hilfe-Chats. Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite der Telefonseelsorge. Den Chatraum kann man auch ohne vereinbarten Termin betreten, mit etwas Glück ist ein Berater frei. In jedem Fall klappt es mit einem gebuchten Termin.

          Das dritte Angebot der Telefonseelsorge ist die Möglichkeit der E-Mail-Beratung. Auf der Seite der Telefonseelsorge melden Sie sich an und können Ihre Nachrichten schreiben und Antworten der Berater lesen. So taucht der E-Mail-Verkehr nicht in Ihren normalen Postfächern auf.

          Südhessen Ob als falsche Polizisten, angebliche Söhne oder Töchter: Immer wieder versuchen Betrüger, alte Menschen per Enkeltrick-Variante zu übertölpeln und um ihr Geld zu bringen. Wie sich Senioren vor solchen Straftätern schützen können, erläutert die Polizei in Südhessen in den nächsten beiden Wochen an Präventionstagen. Dann geht es auch um Schutz vor Einbrüchen und Diebstählen. Am Dienstag beraten Beamte von 14 bis 18 Uhr vor dem Baumarkt an der Otto-Röhm-Straße in Darmstadt, am Donnerstag vor dem REWE Center an der Tiergartenstraße in Heppenheim und schließlich am 6. Juli an der Helvetiastraße in Groß-Gerau, vor dem Supermarkt der gleichnamigen Kette.

          Frankfurt  Nach der versuchten Sprengung eines Geldautomaten in Mittelhessen hat die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt die Ermittlungen übernommen. Im Visier der Fahnder ist vor allem der dritte mutmaßliche Täter. Der 24 Jahre alte Mann ist nach Angaben der Behörde weiter auf der Flucht und könnte möglicherweise versuchen, sich in seine Heimat in den Niederlanden abzusetzen. „Wir sind mit Hochdruck dran – es ist vielleicht nur noch eine Frage der Zeit“, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft am Freitag in Frankfurt. Herausfinden wollen die Ermittler auch, ob möglicherweise auch andere Sprengungen in Deutschland und dem benachbarten Ausland auf das Konto des Trios gehen.

          Die Polizei hatte in der Nacht zum Mittwoch die Detonation in letzter Minute verhindert. Spezialeinsatzkräfte nahmen zwei mutmaßliche Täter fest, dem dritten gelang die Flucht. Weil die beiden 19 und 20 Jahre alten Verdächtigen ihren Wohnsitz in den Niederlanden haben, wurden sie in Untersuchungshaft genommen. Ob sie sich zwischenzeitlich zu den Vorwürfen geäußert haben, war unklar.

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