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Folgen von Wirbelschleppen : Fraport will neue Schäden an Dächern bezahlen

  • Aktualisiert am

Gegen Wirbelschleppen: Ziegel in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens werden besonders gesichert - hier eine Aufnahme aus Raunheim Bild: dpa

Wirbelschleppen einer landenden Maschine dürften am Wochenende eine Anzahl Ziegel von den Dächern zweiter Häuser in Raunheim heruntergeweht haben. Fraport will die Schäden begleichen.

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          Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will die Schäden bezahlen, die am Wochenende in Raunheim im Landkreis Groß-Gerau an zwei Hausdächern entstanden sind. Die Untersuchung der beschädigten Dächer habe gezeigt, dass die Wirbelschleppen einer landenden Maschine die Ziegel heruntergeweht haben könnten, begründete ein Sprecher des Unternehmens am Montag die Entscheidung. Angaben über die Schadenshöhe machte er aber nicht.

          Die beiden benachbarten Reihenhäuser liegen außerhalb des Gebiets, in dem die Fraport Dächer auf eigene Kosten sichern lässt. Eine Ausweitung der Sicherungszone, wie sie dem hessischen Verkehrsministerium vorschwebt, schließt das Unternehmen nach eigenen Angaben jedoch weiterhin aus. Das Areal westlich des größten deutschen Flughafens sei „ausreichend definiert“ und eines der größten im internationalen Luftverkehr, sagte der Sprecher.

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