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Regionalflughäfen : Fraport soll von Griechen bald Konzession erhalten

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Übernahmeziel: Unter anderem der Flughafen von Lesbos - hier der Tower - wird demnächst von Fraport betrieben, wie aus Athen verlautet Bild: dpa

Vor fast einem Jahr erhielt Fraport den Zuschlag zur Übernahme der 14 griechischen Regionalflughäfen. Unter der neuen Regierung ist das Geschäft zur Hängepartie geworden - aber nun gibt es endgültig grünes Licht aus Athen.

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          Für den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport soll nach langer Hängepartie nun bis Jahresende die Übernahme der 14 griechischen Regionalflughäfen perfekt werden. Der Konzessionsvertrag mit Fraport und seinem griechischen Partner solle bis Ende 2015 unterzeichnet werden, teilte der griechische Privatisierungsfonds HRADF in Athen mit.

          Die erste Regierung unter dem linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras hatte die Fraport-Übernahme zunächst infrage gestellt, dann aber Mitte August doch zugestimmt, zugleich jedoch weitere Gespräche angekündigt. Dann kamen im September Neuwahlen dazwischen, die Tsipras ebenfalls gewann. Sowohl Fraport als auch die nächstplatzierten Kaufinteressenten hätten ihre Kaufgebote entsprechend verlängert, hieß es vom HRADF.

          Das Fraport-Konsortium hatte für die Betreiberkonzessionen bis zum Jahr 2055 gut 1,2 Milliarden Euro geboten. Zu dem Paket gehören unter anderem der Airport der Großstadt Thessaloniki sowie Flughäfen auf den Jet-Set-Inseln Mykonos, Santorini und Skiathos sowie der Touristeninseln Rhodos, Korfu und Kos. Der Verkauf an Fraport ist eine der Bedingungen für das dritte griechische Hilfsprogramm. Ursprünglich hatte Fraport im November 2014 den Zuschlag bekommen - damals hieß der Regierungschef noch Antonis Samaras.

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