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Fraport Skyliners : Die Skyliners hoffen auf Besserung

Wird Pascal Roller Sportdirektor beim Basketballklub Frankfurt Skyliners? Anfang der Woche hatte sich Sportdirektor Kamil Novak nach zehn Jahren in Frankfurt überraschend verabschiedet.

          Es ist kein Höhenflug, auf dem sich die Fraport Skyliners in dieser Saison der Basketball-Bundesliga befinden. Nur einen Sieg in fünf Spielen haben die Profis von Trainer Muli Katzurin bislang erzielt, in den zurückliegenden drei Spielen setzte es nur Niederlagen. Nun treten die Hessen am Samstag im erst zweiten Heimspiel der Saison gegen die Bonn Baskets an (Ballsporthalle, 17 Uhr). Ob gegen den Tabellenneunten aus dem Rheinland endlich wieder ein Sieg drin ist, muss sich noch zeigen. Angesichts der jüngsten Leistungen ist Skepsis angebracht. Auf der anderen Seite glaubt Headcoach Katzurin, bei der 68:74-Niederlage in Bremerhaven positive Anzeichen erkannt zu haben. „Man hat im Spiel gegen Bremerhaven gesehen, dass uns die Trainingswoche zuvor geholfen hat. Ich denke, dass dies auch für diese Woche gilt und wir unsere Teamchemie weiter voranbringen konnten“, sagte Katzurin. Ihre ersten Auftritte in der Frankfurter Halle werden Neuzugang Ted Scott und Devin Gibson haben, Gibson kann nach überstandener Knieverletzung wieder als Spielmacher der Hessen mitmischen.

          Indessen müssen sich die Frankfurter in einer ganz anderen Hinsicht neu formieren. Anfang der Woche hatte sich Sportdirektor Kamil Novak nach zehn Jahren in Frankfurt überraschend vom Bundesligaklub verabschiedet, um künftig als Generalsekretär des europäischen Basketball-Verbandes (Fiba Europe) zu arbeiten. Vorläufig, so ließ die Klubführung wissen, werde Geschäftsführer Gunnar Wöbke die Position des Sportdirektors kommissarisch einnehmen. Wann die Skyliners einen Nachfolger für Novak berufen wollen, steht offenbar noch nicht fest. Im Gespräch ist der einstige Kapitän der Hessen, Pascal Roller, der seine Karriere als Spieler 2011 beendet hatte. Schon im vergangenen Jahr hatte Roller als Koordinator des Companycups der Skyliners für seinen alten Klub in neuer Funktion gearbeitet.

          „Sicherlich muss ich zu einem adäquaten Zeitpunkt eine Entscheidung treffen“

          Roller selbst wirkt an einer künftigen Mitarbeit auf gehobener Funktionärsebene der Frankfurter interessiert. Dass Roller ein kritischer Kopf ist und auch der Klubführung gegenüber kontroverse Meinungen vertritt, hat er schon bewiesen. Unterhalten haben sich der ehemalige Nationalspieler und Skyliners-Chef Wöbke nach dem Weggang von Novak bereits. Er habe „ am Dienstag kurz mit Gunnar Wöbke telefoniert“, sagte Roller gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Über den Weggang Novaks sei er bereits vorher informiert gewesen. Nun will Wöbke aber offenbar vor dem Ende dieser Spielzeit keinen neuen Sportdirektor einstellen, weil er das eingesparte Gehalt angesichts der in diesem Jahr wohl sehr kritischen Finanzlage des Klubs in die Mannschaft investieren will. Ob Roller dann auch später noch zur Verfügung steht, ist eine Frage, die der ehemalige Profi selbst nicht beantworten kann: „Sicherlich muss ich zu einem adäquaten Zeitpunkt eine Entscheidung treffen, wie es wann für mich weitergehen wird.“ Derzeit ist Roller für eine Frankfurter Marketingagentur tätig.

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