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Fortaleza und Porto Alegre : Fraport erhält Zuschlag für zwei Flughäfen in Brasilien

  • Aktualisiert am

Standort: Der Flughafen von Fortaleza ist vor kurzem hierzulande im Gespräch gewesen, weil dort die alte Lufthansa-Maschine Landshut verrottet Bild: EPA

Die Fraport AG kann demnächst auch zwei Flughäfen in Brasilien betreiben. Auf einem Airport steht die alte Lufthansa-Maschine Landshut, die auf ihre Rettung wartet.

          Der Betreiber des Frankfurter Flughafens, Fraport, hat den Zuschlag bei der Privatisierung von zwei Großflughäfen in Brasilien bekommen. Bei der Versteigerung am Donnerstag in São Paulo konnte Fraport die Konzessionen des bisher staatlich betriebenen Flughafens im nordostbrasilianischen Fortaleza und für den in Porto Alegre im Süden Brasiliens ersteigern. Für die 30 Jahre laufende Konzession lag der Preis bei 425 Millionen Reais (126,5 Millionen Euro), für Porto Alegre bei 290,5 Millionen Reais (86,4 Millionen Euro).

          Zudem ging der Flughafen in Salvador an das Unternehmen Vinci Airports und der Flughafen im Ferienort Florianópolis an Zürich International Airport. Die Regierung konnte bei der Versteigerung im Rahmen der Privatisierungsbemühungen zur Senkung des Defizits rund 1,46 Milliarden Reais (435 Mllionen Euro) einnehmen. Die Regierung hat damit insgesamt mehr Geld erlöst als veranschlagt. Mit der Konzession bekommen die Betreiber die Rechte für Terminals, Pisten und Abstellplätze auf dem Flughafengelände, sind aber auch zu Investitionen verpflichtet.

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