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International am Main : Aussöhnung, Dialog, Austausch

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Arm in Arm: Philadelphias und Frankfurts Bürgermeister freuen sich über ihre Städtepartnerschaft. Bild: Wolfgang Eilmes

Frankfurt pflegt seit mehr als 50 Jahren zahlreiche Städtepartnerschaften. Einige sind ausgesprochen lebendig, andere fast eingeschlafen. Nun gibt es große Hoffnungen auf noch intensivere Beziehungen mit der Weltstadt Lagos.

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          Auf Philadelphia soll Lagos folgen. Das zumindest wünscht sich die CDU-Fraktion im Römer – und wirbt deshalb für eine Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und der westafrikanischen Millionenstadt. Nach der vor drei Jahren mit großem Engagement auch von Oberbürgermeister Peter Feldmann formalisierten Freundschaft mit der amerikanischen Ostküsten-Metropole Philadelphia wäre die Partnerschaft mit Lagos die achtzehnte für die deutsche Finanzhauptstadt – und die erste in Schwarzafrika.

          Lagos ist eine Weltstadt – und spielt nach Ansicht der Frankfurter Christdemokraten eine wichtige Rolle bei der Öffnung Afrikas. Schon heute gebe es zwischen der 18-Millionen-Einwohner-Metropole und Frankfurt enge Verflechtungen auf den Gebieten Wissenschaft, Wirtschaft, Finanzen und Kultur, sagt die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Christiane Loizides, und verweist auf bestehende Kontakte zwischen der Frankfurter Börse und der Nigerian Stock Exchange, auf Verbindungen zwischen beiden Universitäten und auf mögliche Kooperationen von Start-up-Unternehmen in der Finanzbranche. Schließlich schicke sich Lagos an, der „Digital Hub“ Afrikas zu werden, und zudem sei die größte Stadt Nigerias eine Film- und Modekapitale sowie ein Zentrum des „Afrobeats“ und der Literatur.

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