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SPD-Oberbürgermeister Feldmann : „Wenn wir jetzt sparen, verlieren wir im internationalen Wettbewerb“

Vertreter gemeinsamer Beschlüsse: Oberbürgermeister Peter Feldmann am Montag in seinem Dienstzimmer Bild: Laila Sieber

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sieht den Koalitionsvertrag als Werk mit hohem sozialdemokratischen Anteil. Er plant mehr Nähe zu den Dezernenten, setzt Hoffnungen in die FDP und hat zur neuen Rolle der CDU eine klare Meinung.

          4 Min.

          Herr Feldmann, wie hoch in Prozent ist der sozialdemokratische Anteil am neuen Koalitionsvertrag?

          Florentine Fritzen
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Hoch! Die zentralen Forderungen der SPD sind ja alle enthalten. Also: Bei ABG-Neubauten machen soziales, familienorientiertes und genossenschaftliches Wohnen künftig 80 Prozent aus, beim übrigen Wohnungsbau mit dem Baulandbeschluss sind es 70 Prozent. Im Verkehr kommt mittelfristig das 365-Euro-Ticket, bei den Kitas wird die kostenlose Betreuung auf ein Jahr für die Kleinsten, unsere Krippenkinder, ausgeweitet. Außerdem ist alles, was an Errungenschaften schon da war – vom Mietpreisstopp bei der ABG über kostenlose Schwimmbäder bis hin zu kostenfreiem Eintritt im Zoo und Museen für Kinder und Jugendliche – verteidigt worden. Ich müsste wirklich nachdenken, ob da etwas fehlt.

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