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Frankfurts Grünanlagen : Die retten, die das Stadtbild prägen

Im Grauen: Heike Appel, Leiterin des Frankfurter Grünflächenamts, auf dem kahlen Goetheplatz Bild: Helmut Fricke

Heike Appel leitet eines der größten Grünflächenämter in Deutschland. Ihre Mission: alte Straßenbäume erhalten, damit die Stadt lebenswert bleibt.

          5 Min.

          Heike Appel weiß, wie man Parks und Plätze gestaltet, Wildwiesen anlegt und Straßenbäume erhält. Sie kennt Frankfurt. Die 56 Jahre alte Landschaftsarchitektin und Mutter einer achtzehnjährigen Tochter hat seit 24 Jahren ihren Arbeitsplatz im städtischen Grünflächenamt, 16 Jahre davon als stellvertretende Amtsleiterin. Natürlich ist sie in der Mainmetropole nicht mit jedem Grashalm per du. Wie auch, angesichts von 1400 Hektar öffentlichen Grüns.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Seit Januar schon steht Appel an der Spitze des Amtes. Mit seinen etwa 750 Mitarbeitern ist es eines der größten Grünflächenämter Deutschlands. Denn das Amt ist auch für den Stadtwald und die 36 Friedhöfe zuständig. Das Besondere des Frankfurter Amtes ist zudem, dass es eigenständig die öffentlichen Grünanlagen plant, baut und pflegt. Appel leitete, bevor sie an die Spitze des Amts rückte, über Jahre die Abteilung Planen und Bauen. In anderen Großstädten ist die Pflege längst ausgelagert worden. „Dafür, dass alles in einer Hand bleibt, und zwar der des Amtes, haben wir in den vergangenen Jahren wirklich gekämpft“, sagt Appel und meint, wenn sie von „wir“ spricht, sich und den bisherigen Amtsleiter Stephan Heldmann, der Ende 2019 in den Ruhestand gegangen ist.

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