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Vor Kommunalwahl 2021 : Frankfurter CDU-Fraktionschef tritt zurück

Rücktritt nach sechs Jahren an der Spitze: Michael zu Löwenstein. Bild: Wolfgang Eilmes

Michael zu Löwenstein gibt sein Amt Ende Juni auf. Er sagt, er wolle den Staffelstab rechtzeitig vor der nächsten Kommunalwahl 2021 übergeben.

          Der langjährige Fraktionsvorsitzende der CDU im Römer, Michael zu Löwenstein, tritt nach exklusiven Informationen dieser Zeitung zum 30. Juni zurück. Für den 6. Juni hat der Parteivorsitzende Jan Schneider den Parteivorstand einberufen, um über einen Nachfolger zu beraten.

          Tobias Rösmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie diese Zeitung schon mehrmals berichtete, gilt der planungspolitische Sprecher Nils Kößler intern als Favorit, die Entscheidung trifft allerdings die aus 23 Mitgliedern bestehende Rathaus-Fraktion. Der 68 Jahre alte Jurist Löwenstein stand sechseinhalb Jahre an der Fraktionsspitze. Die Fraktionsmitglieder wurden nach Informationen dieser Zeitung am frühen Morgen über seinen Schritt in Kenntnis gesetzt.

          Löwenstein bestätigte auf Anfrage die Entscheidung. Er wolle nun den Staffelstab übergeben, sagte er und fügte hinzu: „Ich hatte nie vor, in der nächsten Wahlperiode noch einmal für den Fraktionsvorsitz zu kandidieren." Jetzt zurückzutreten sei vernünftig, weil das einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger die Möglichkeit gebe, sich als Spitzenkandidatin oder als Spitzenkandidat für die nächste Kommunalwahl 2021 zu positionieren und einzuarbeiten.

          Wie es politisch für ihn selbst weitergehe, habe er noch nicht entschieden, sagte Löwenstein. CDU-Insider halten es für möglich, dass er nach der Kommunalwahl in den ehrenamtlichen Magistrat geht.

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