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Nachwuchs im Frankfurter Zoo : Kleiner Großer Ameisenbär

  • -Aktualisiert am

Trotz Hitze hält sich das Ameisenbär-Baby ganz fest am Fell der Mutter fest. Bild: Rainer Wohlfahrt

Trotz Hitze schmiegt sich das Neugeborene an das zottelige Fell der Mutter. Im Frankfurter Zoo hat sich der neugeborene Ameisenbär zum ersten Mal dem Publikum gezeigt.

          Sie kam vor zwei Jahren aus Tschechien, er aus Köln – verstanden haben sie sich trotzdem. Seit November teilen sich die beiden Großen Ameisenbären Ines und Falin ihr Gehege in der Südamerika-Anlage Ukumari-Land. Nun sind sie zu dritt. Der Ameisenbären-Nachwuchs freut auch die Zoobesucher, die mit etwas Glück die Kleinfamilie bei ihren ersten Ausflügen durch das Außengehege beobachten können. Vier Wochen ist das kleine Männchen schon alt, gestern hatte es seinen ersten großen Auftritt.

          Den Zoo freut der Nachwuchs, auch weil vor der Geburt nicht klar war, ob Mutter Ines mit der Situation zurechtkommen würde. „Sie wurde mit der Hand aufgezogen und kennt den natürlichen Ablauf nicht aus eigener Erfahrung“, sagte Zootierärztin Dr. Nicole Schauerte. Doch die Sorgen waren überflüssig, die Geburt verlief reibungslos. Grund genug, große Zukunftspläne zu schmieden.

          Die Ameisenbären-Zucht soll in den kommenden Jahren ausgeweitet werden. Aber vorher liegen noch wichtigere Dinge an – etwa einen Namen für den kleinen Ameisenbären finden. Den braucht er nämlich noch.

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