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Gesellig und monogam : Humboldt-Pinguine ziehen im Frankfurter Zoo ein

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Neues Zuhause: Die Humboldt-Pinguine sind endlich im Frankfurter Zoo angekommen. Bild: dpa

Kurz vor Weihnachten kann sich der Frankfurter Zoo über tierischen Zuwachs freuen. Die neuen Bewohner der Pinguin-Anlage sind endlich angekommen und fühlen sich im milden Klima ausgesprochen wohl.

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          Kurz vor Weihnachten sind im Frankfurter Zoo neue Pinguine eingezogen. Statt der Eselspinguine, die bisher im Exotarium hinter Glas gehalten wurden, gibt es nun Humboldt-Pinguine zu sehen. Die ersten 19 wurden am Freitag der Öffentlichkeit präsentiert.

          Die letzten Eselspinguine sind am 11. Dezember ausgezogen - sie wurden an den Zoo Wuppertal abgegeben, wie Stefan Stadler, Leiter der wissenschaftlichen Abteilung, berichtete. Die neuen Humboldt-Pinguine kamen in dieser Woche an: aus Landau, Schwerin und Rheine; im Januar sollen noch sechs weitere aus Frankreich dazukommen.

          „Im Gegensatz zu den kälteliebenden Eselspinguinen kommen Humboldt-Pinguine mit dem Frankfurter Klima sehr gut zurecht“, erklärte die Sprecherin des Zoos. Dadurch könnten die Tiere ganzjährig auf einer Außenanlage gehalten werden. Die ist allerdings noch in Bau: Vor zwei Jahren haben die Bauarbeiten begonnen, im nächsten Frühjahr soll die Anlage eröffnet werden.

          Großes Angebot für die Vögel

          Die Pinguin-Anlage soll 7,2 Millionen Euro kosten. Das knapp 2000 Quadratmeter große Gelände bietet Platz für bis zu 40 Pinguin-Paare. Zu der Anlage gehören ein Landteil, ein Becken mit unterschiedlichen Wassertiefen, eine Grotte und eine Halbinsel für die Besucher.

          Die Pinguine schwimmen durch ihr Becken vorbei an einer Tierpflegerin  in ihrem temporären Zuhause im Exotarium des Frankfurter Zoos.

          Bis dahin müssen die Humboldt-Pinguine mit dem sogenannten Exotarium vorlieb nehmen. Das stammt aus den späten 1950er Jahren und ist, wie der Zoo selbst zugibt, „in jeglicher Hinsicht veraltet“. Wenn die Außenanlage fertig ist und die Humboldt-Pinguine nach draußen dürfen, ist das nicht nur schön für Tiere und Besucher, sondern spart auch Energie, denn der Zoo muss kein Gebäude kühlen.

          Humboldt-Pinguine (Spheniscus humboldti) gehören zur Gattung der Brillenpinguine, ihr Markenzeichen ist eine Geschichtszeichnung, die wie eine Maske aussieht. Die schwarzen Punkte auf dem hellen Bauch sind bei jedem Tier anders. Sie sind rund 60 Zentimeter groß und leben im Humboldtstrom - daher der Name - vor Chile und Peru. Sie sind gesellig und gehen lebenslange monogame Partnerschaften ein.

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