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Affenbaby : Orang-Utan-Nachwuchs im Frankfurter Zoo

  • Aktualisiert am

Frankfurt im Affen-Glück: Orang-Utan-Nachwuchs Bild: Wolfgang Eilmes

Große Freude im Frankfurter Zoo. Denn die Orang-Utan-Gruppe hat Zuwachs bekommen. Unter dem Schutz von Mutter Rosa wurde nun das Affenbaby der Öffentlichkeit präsentiert.

          Die Orang-Utans im Frankfurter Zoo haben Zuwachs bekommen. Das Jungtier kam in der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober zur Welt, wie der Zoo am Dienstag mitteilte. Der oder die Kleine ist der 25. Sumatra Orang-Utan, der in den vergangenen 60 Jahren in Frankfurt geboren wurde. Mutter Rosa lässt zurzeit noch niemanden an das Jungtier heran. 

          Dennoch konnten Zoomitarbeiter bereits einen ersten Blick auf den Affennachwuchs werfen: „Am Morgen nach der Geburt kam Rosa sofort mit ihrem Baby ans Gitter, um sich ihren Frühstücksbrei abzuholen“, berichtet Zoodirektor Dr. Miguel Casares. Die ersten Monate seines Lebens verbringt das Jungtier fest an den Bauch der Mutter geklammert. Die Entwöhnung findet nach etwa drei Jahren statt. Vereinzelt werden die Jungtiere aber auch länger gesäugt. „Orang-Utan-Kinder bleiben bis zu ihrem achten Lebensjahr bei ihrer Mutter, von der sie alles, was sie zum Überleben wissen müssen, lernen“, so Casares.

          Heimat des Menschenaffen

          Im Zoo leben die Menschenaffen derzeit in ihrem Bogori-Wald genannten Gehege. Einschließlich des Neugeborenen umfasst dessen Orang- Utan-Gruppe jetzt fünf dieser Primaten.

          Erste Kletterpartie mit dem Baby: Affen-Mama Rosa mit ihrem Nachwuchs Bilderstrecke

          Beheimatet sind Orang-Utans auf den indonesischen Inseln Sumatra und Borneo. Die Frankfurter Zoologische Gesellschaft betreibt seit über 15 Jahren ein Schutzprogramm für die bedrohten Menschenaffen auf der indonesischen Insel Sumatra. Herzstück des Projekts ist Auswilderung konfiszierter Orang-Utans im Bukit-Tingapuluh-Nationalpark.

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