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Frankfurter Versender : Neckermann: Verhandlungen gescheitert

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Kampfplatz: Bei Neckermann stehen sich Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter unversöhnlich gegenüber. Bild: Klein, Nora

Der Versandhändler Neckermann hat die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern für gescheitert erklärt und fürchtet existenzgefährdende Kündigungsschutzklagen. Verdi spricht von einer Drohkulisse.

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          Der Frankfurter Versandhändler Neckermann hat die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern vor der Einigungsstelle beim Arbeitsgericht für gescheitert erklärt. Betriebsräte und Gewerkschaft Verdi beharren auf Abfindungen für die von der Entlassung bedrohten 1500 Mitarbeiter in Frankfurt. „Die dazu notwendigen finanziellen Mittel sind aber nicht vorhanden“, teilte das Unternehmen mit. Neckermann fürchtet im Falle eines Stellenabbaus finanziell unkalkulierbare Kündigungsschutzklagen, die die Existenz des Versenders gefährden würden.

          Die Gewerkschaft Verdi wertete dies als Drohkulisse. Zwar greife eine Betriebsvereinbarung von 2005, die Abfindungen ermögliche. Doch solange es keine Kündigungen gebe, könne diese Übereinkunft zu keiner Zahlungsunfähigkeit führen. Derweil warnte eine mit dem Versender vertraute Person, Neckermann, könnte das gleiche Schicksal wie Quelle ereilen. 

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