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Smartphone-App : Was bringt das EKG-Gerät für die Hosentasche?

Anschlussfähig: Ein EKG-Gerät für das Smartphone. Bild: Wolfgang Eilmes

Nur 55 Gramm wiegt die Erfindung einer Firma Cardio Secur, die Diagnosen von Herzkrankheiten erleichtern soll. Die neue Technik verspricht viel. Kardiologen warnen jedoch davor, sich zu sehr auf sie zu verlassen.

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          Das Gerät, das Leben retten soll, ist nicht größer als ein Lippenstift. Angeschlossen an ein Smartphone, wird es zum mobilen EKG, das Patienten an jedem Ort und zu jeder Zeit selbst bedienen können. Es soll ihnen helfen, Herzbeschwerden richtig einzuschätzen. An den Notaufnahmen mehrerer Krankenhäuser arbeiten die Ärzte schon mit einer erweiterten Version der app-basierten Herzüberwachung – etwa in der Universitätsklinik Heidelberg und der Charité in Berlin.

          Marie Lisa Kehler

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das EKG-Gerät, das von dem Frankfurter Unternehmen Cardio Secur entwickelt wurde, ist neuerdings auch über den Wolken im Einsatz. Sollte ein Fluggast über Herzbeschwerden klagen, können die EKG-Daten des Passagiers noch aus der Luft an Herzspezialisten am Boden übermittelt werden. Sie können dem Piloten helfen, die Lage richtig einzuschätzen. Handelt es sich um eine Panikattacke oder einen Infarkt? Weiter fliegen oder zwischenlanden? Die Lufthansa hat sich entschieden, das kleine Gerät bei allen Langstreckenflügen an Bord zu nehmen.

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