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Hotels und Büros geplant : AfE-Turm-Gelände in Frankfurt vor Verkauf

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Vor dem Verkauf: das Gelände, auf dem bis Anfang 2014 der AfE-Turm der Universität Frankfurt stand Bild: Helmut Fricke

Vor gut einem Jahr wurde der AfE-Turm in Frankfurt gesprengt - nun kommt die Nachfolgenutzung mit zwei Hochhäusern in Gang. Das Gelände steht vor dem Verkauf.

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          Der Verkauf des Grundstücks, auf dem bis vor einem Jahr der Frankfurter Uni-Turm stand, steht unmittelbar bevor. Der Aufsichtsrat habe grünes Licht für das Geschäft gegeben, sagte Frank Junker, Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG. Auf dem 9500 Quadratmeter großen Areal in der Nähe der Messe sollen zwei 140 und 100 Meter hohe Hochhäuser mit Hotels und Büros gebaut werden.

          Den Namen des Investors wollte Junker nicht nennen, über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Er gehe davon aus, dass es im Sommer einen Wettbewerb über die Bebauung des Grundstücks gebe und 2016 Baubeginn sein könne, sagte Junker. Anfang 2014 war der 116 Meter hohe AfE-Turm gesprengt worden.

          „Wir bauen keine Hochhäuser“

          Das Grundstück ist Teil des Kulturcampus Bockenheim, auf dem nach dem Umzug der Universität Kultureinrichtungen und Wohnungen entstehen sollen. Die ABG hatte das komplette Gelände gekauft, aber von vornherein geplant, den Teil für die gewerbliche Nutzung weiterzuverkaufen. „Unsere Aufgabe ist es nicht, Hochhäuser zu bauen“, sagte Junker.

          Der ABG-Aufsichtsrat habe Junker auf seiner Sitzung einstimmig für weitere fünf Jahre als Geschäftsführer bestellt, sagte Frankfurts Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann (SPD). Junker steht seit 1991 an der Spitze des städtischen Unternehmens.

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