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Neuer Intendant : Schauspiel Frankfurt geht auch in die Stadtteile

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Neues Duo: Frankfurts Intendant Anselm Weber und seine Stellvertreterin, Chefdramaturgin Marion Tiedtke Bild: dpa

„Kultur ist etwas, das man lernen muss“ - das sagt der neue Intendant des Schauspiels Frankfurt. Und so strebt Anselm Weber mit seinem Haus fortan auch in die Stadtteile.

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          Das Schauspielhaus Frankfurt hat unter anderem acht Uraufführungen, 16 Premieren und sieben Frankfurter Premieren für die Saison 2017/2018 angekündigt. Dem neuen Leiter des Schauspielhauses, Anselm Weber, ist es aber auch wichtig, nicht im Turm der Hochkultur zu bleiben. „Kultur ist etwas, das man lernen muss.“ Das Schauspiel Frankfurt startete auch mit Blick darauf sein bislang größtes Schülerprojekt. Dabei sollen über 200 Schüler verschiedener Schulformen in drei Stadtteilen der Frage nachgehen, wie sie künftig leben möchten. Ihre Gedanken sollen 2020 in einer Inszenierung auf der großen Bühne des Schauspielhauses münden.

          Die erste Premiere im Schauspielhaus wird in dieser Saison „Richard III“ am 18. September sein. Angekündigt sind auch die Premiere „Am Königsweg“ von Elfriede Jelinek, die von dem US-Präsidenten Donald Trump handelt, und die Uraufführung „Der alte Schinken“, ein Krimi über das Verschwinden des Bürgertums. Zur Zukunft des maroden Gebäudes sagte Weber: Vier bis fünf Jahre werde ganz sicher dort weiterhin Theater gespielt. Im Gegensatz zu anderen Städten prüfe Frankfurt sehr genau, was die besten Möglichkeiten seien. Erst danach lasse sich etwas dazu sagen.

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