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Streit um Rennbahn : Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Politiker

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Zu wenig Geld für das Grundstück verlangt? Die Galopprennbahn in Frankfurt am Main Bild: dpa

Hat die Stadt Frankfurt das Rennbahn-Gelände dem DFB weit unter Wert angeboten? Die Staatsanwaltschaft ermittelt gleich gegen zwei Frankfurter Politiker.

          Im Streit um die Vergabe des Frankfurter Rennbahngeländes an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen zwei hochrangige Politiker aufgenommen. Im Visier der Fahnder stehen der Frankfurter Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU). Sie sollen dem DFB das Grundstück weit unter Wert angeboten haben. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag in Frankfurt einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung.

          Hintergrund der Ermittlungen ist eine Strafanzeige des Frankfurter Rennklubs. Dieser will die Galopprennbahn nicht aufgeben und wehrt sich in verschiedenen Verfahren gegen das Grundstücksgeschäft. Der Verein hält den Preis von 6,8 Millionen Euro für zu niedrig und kritisiert, dass das Grundstück ohne öffentliches Gebotsverfahren vergeben wurde. Die Stadt ist gegenteiliger Auffassung.

          Der DFB will auf dem Gelände im Süden der Stadt ein 100 Millionen Euro teures Leistungszentrum bauen. Mit den Arbeiten soll Anfang 2017 begonnen werden, die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.

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