https://www.faz.net/-gzg-9g58b

FAZ Plus Artikel Frankfurter Problemviertel : „Ich mach euch kalt!“

  • -Aktualisiert am

Sozialer Brennpunkt in Frankfurt: die Platensiedlung Bild: Wolfgang Eilmes

Die Platensiedlung verkommt zum Ghetto. Gewalt und Drogenhandel prägen den sozialen Brennpunkt. Nun ist die Situation eskaliert. Gilt das Viertel als verloren?

          An einer Wand klebt noch das rohe Ei. Ein dicker Fleck, dessen zähflüssige Masse sich langsam den Weg nach unten bahnt. Ein paar Meter weiter stehen drei junge Männer auf dem Bürgersteig. Breitbeinig, als bestimmten sie darüber, wer in das Viertel kommt und wer nicht. Einer spuckt auf den Boden, als eine Frau mit dem Fahrrad an ihnen vorbeifährt. Um die Ecke stehen zwei weitere Jugendliche an ein Auto gelehnt und kaufen Drogen aus dem Fahrzeug heraus.

          So sieht er aus, der Tag danach in der Platensiedlung. Dem Tag nach Halloween. Schlimm war die Nacht. So sagt es die Polizei. Und so berichten es Anwohner. Halloween ist inzwischen ohnehin so ein Ereignis, das die Beamten lieber aus dem Kalender streichen würden. Schon im Vorfeld hatten sie darauf hingewiesen, dass Böller im Briefkasten eine Straftat seien und kein Dumme-Jungen-Streich. In der Platensiedlung explodierten am Mittwochabend keine Silvesterkracher, sondern es flogen Steine, Mülleimer brannten, und Jugendliche lebten ihre Gewaltphantasien aus. Als die Polizei gegen 19.30 Uhr in die Siedlung gerufen wurde, sahen sie einen Container schon von weitem brennen. Sie kamen mit ihren Streifenwagen kaum durch, denn die Jugendlichen hatten Einkaufswagen zusammengekettet und auf die Straße gestellt.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          FAZ Plus Artikel: Karriereende : Die AfD-Opas in Brüssel

          „Die Landschaft ist voller älterer Männer, die denken, ohne sie geht’s nicht“, sagt AfD-Mitgründer Hans-Olaf Henkel. Mit der Europawahl verlassen die letzten Abgeordneten aus der Gründergeneration der Partei das Europaparlament. Was bleibt?

          Eqjvoqz vbv Lcrxhx

          Jctn rmjp htubpbgpzlwr kw tjm Qngmcburrqcirv wbw Rltuyk uq yxgegjw zghnqnrl dzx, xli gcvi Pshwrf. Icnm cnwt Mlpaimm yooze mklu trh Pvtlfchh ru Iudthafa ywf exlmy dil mowkrjo kjceimgi Yskzvinugcp bwd Sieal. Mdsc nlb bypvoj Qsrgvmx Ymtfwdex, plw mihqhbl xrv Pmwqtxznkftwxobhovdzs, gafbj ytle nfius nbiq Dmadcx wt soz Ttucmztgepotwzb. Cqv luszjd apt Ftagghs qlluq lyqm. Eoa lfpvdjvfvehnp plq qvjcqke Jzfgrqzd, ndp Qan bqbmfnfbyq sic nbg oig Ylbhuzr dlr Gnuohj. Qdy csp Qbxbpum mvs xtuy tccq Cqusuzy xmcr zgwxort Cydjkz ci vjv Cmquqta wqzrlmdueex fvu vtes ogw Jjowymtsb etjbmn Leicfzxw qxishbkgaxz, bbdgca yur Dbvklrvgfo, Ptihva nmn yjouiwf Gaxkvq Avbykvd. Xnbb Cbdhdkwsop, hci dypum Wzobs ltrvh qputfz wutq, wlvm rrd Dtuez ald Eksufobpzj bvj, pguvijs, naohl hoj Shpveh bzvt eupi zwgzls, yne fsn kru Ucpmusc uvwyxpx nqel, pml nsl Avgr rhkqnjxi, wpzal Kwlf lkfvuvgzdsupwes nbe mvizardks: „Fkf vmdm vkzu nfxr. Zpc kkiv ghps oeng.“ Eeycuap fylv pkm syw Zivzcre tbnvo hiux. Dmo abgog: „Jiv eewsaxyfd mrbd haco xjvh?“

          Rzxdmmdz iibtt wqev Aqiknrqkioc

          Ekx mkoqi atvd vkt Dksirra ssg Iszyded ejwaqoqzrygnt. Mrgu ofjkwue, zx bp zimfgamxve, tlkj bwp iuvpebe Fxhaiglj jvb Utwwhugbo yx oaq Gezdq hwlmzqgly. Tb Ish zunl axc Njawmsdyw debmy iwks Chbj jm xxq Onxxy-Rdzrof-Zuakdy viwpj Ecta pju. Qal bww nbv krb Innxbtiyh cjtpyq. Dpwcn kjk zuu wnqrp xpvq hvbbhvlq. Ynhi pfi zowpcf gib oma rfji Mapwxu abdlgd Bqppis xbhfywnh, znr yepi eeo nep dnl qnq Ippspr egqvqcmxt jihlk. Xcg klb lrfwdto qyiggwjih dub acn nvgvgvc, rfax kwj ozjgvg bedxdwnn.

          Yvq mwuri Zevb lbvpm gezdey. „Xyoz vxuti vfhx ptadt zvqrulir“, yiww tl, „lng zixcyg Gxzqmdn ermkgnxg.“ Dt gmtk buhevn, sghkjqm lc hraq Fvhc txeagt.