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Frankfurter Parks bevölkert : Die Not mit der Nilgans

Gesellig: Nilgänse leben gerne in Grünanlagen mit Weihern wie im Kurpark in Bad Schwalbach. Bild: dpa

Nilgänse breiten sich in den Grünanlagen Frankfurts rasant aus. Die Stadt hat kein Patentrezept, um ihre Vermehrung einzudämmen. Sie hofft auf Ideen aus anderen Kommunen.

          Tiere können die Bevölkerung entzweien: Während die einen die aus den Niederlanden eingewanderten Nilgänse wegen ihres markant gefärbten Gefieders und ihrer Zutraulichkeit schätzen und füttern, fordern andere, die Tiere rigoros abzuschießen. Sie fühlen sich bei ihren Besuchen im Park von den großen Gänsen bedroht und halten sie für aggressiv. Außerdem verdreckten die Vögel Wege und Wiesen mit ihrem Kot.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Tatsache ist, dass sich die Nilgänse in Hessen während der vergangenen Jahre rasant vermehrt haben. Im Frankfurter Grünflächenamt sucht man nun nach Wegen, die Zahl der Tiere zu verringern. Doch innerhalb der Stadt darf nicht gejagt werden, und für den Trick, ihre Eier gegen Attrappen auszutauschen, der bei den Stadttauben gut funktioniert, sind die ursprünglich aus Afrika stammenden Wasservögel zu schlau, wie Fachleute sagen.

          Im Grünflächenamt hofft man nun auf Anregungen aus anderen Städten. „Wir haben doch nicht allein das Problem mit den Nilgänsen“, sagt die stellvertretende Amtsleiterin Heike Appel. „Bisher haben wir keine Idee, was wir tun können.“

          Einen ausführlichen Bericht über die Möglichkeiten, die Ausbreitung der Nilgans einzudämmen, finden Sie in der gedruckten Ausgabe der Rhein-Main-Zeitung der F.A.Z. von Dienstag, 19. Mai, oder digital im E-Paper.

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