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Frankfurter Ostend : EZB sieht Neubau am Main-Ufer weiter im Plan

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Fast die Hälfte der Stockwerke des spektakulären Doppelturms der Europäischen Zentralbank steht mittlerweile Bild: Röth, Frank

Fast die Hälfte der Stockwerke des spektakulären Doppelturms der EZB in Frankfurt steht. Die ersten von 14 Stahlstreben im Atrium werden derzeit verankert. 2014 will die Zentralbank dort einziehen.

          Fast die Hälfte der Stockwerke des spektakulären Doppelturms der Europäischen Zentralbank (EZB) steht. Die ersten von insgesamt 14 riesigen Stahlstreben im Atrium werden derzeit verankert. Damit sei der rund 500 Millionen Euro teure Neubau nach wie vor im Plan, sagte Andrea Jürges von der EZB in Frankfurt vor einem Rundgang über die Baustelle.

          Anfang oder Mitte 2014 will die Zentralbank mit ihren rund 1500 Beschäftigten, die derzeit auf mehrere Gebäude in der Innenstadt verteilt sind, in das neue Domizil im Osten Frankfurts ziehen. Die Türme am Main werden rund 2300 Arbeitsplätze bieten und sollen bis zu 185 Meter hoch werden. Rund 20 der 45 Stockwerke des Nordturms sind im Kern fertig, die Decke ist schon fast genauso hoch betoniert.

          Der EZB-Neubau bringt neue Superlative in die Frankfurter Skyline. Der Bau des Doppelturms mit seinen 99 Betonpfeilern, die 40 Meter tief in den Boden reichen, gilt ebenso als Herausforderung wie die Neugestaltung der alten Markthalle. Die Baukosten von 500 Millionen Euro (zu Preisen von 2005) sollen nicht überschritten werden. Darauf hat sich die EZB festgelegt. Dieser enge Rahmen hat das Projekt bereits um zwei Jahre verzögert.

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