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Mangel an günstigem Wohnraum : Verhandlungen am Wagenplatz

Lagerleben: Der Wagenplatz liegt mitten im Ostend. Bild: Lucas Bäuml

Die Besetzer neben dem Frankfurter Ostbahnhof wollen so lange wie möglich bleiben. Ihnen geht es um preiswerten Wohnraum. Der Eigentümer fragt sich: Wie wird man die wieder los?

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          Sie haben einen langen Winter hinter sich, und ein Frühjahr mit viel Wind, kalten Tagen und Regen. Doch in der warmen Frühlingssonne verblassen die Strapazen. „Es gehört zum Wagenleben dazu, auch im Winter die Stellung zu halten“, sagt einer von ihnen. Für etwas Wärme sorgen Holzöfen, Standheizung und Feuertonne. Die Besetzer des Wagenplatzes neben dem Ostbahnhof wollen jedenfalls bleiben – so lange wie möglich.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Seit dem 22. August stehen die Wohnwagen und Kleinbusse neben dem Frankfurter Ostbahnhof. Anfangs waren es vier, inzwischen stehen 13 Wagen auf dem Platz. Mit vollen Namen wollen sich deren Bewohner nicht äußern, sie geben sich Spitznamen: Dutt, Ronja, Förb, Pia. 15 Leute bilden den harten Kern. Einige studieren noch, andere arbeiten oder halten sich mit Nebenjobs über Wasser. Sie haben einen „Umsonstladen“ aufgebaut – ein Regal am Gehweg, aus dem sich jeder bedienen kann. Es gibt Veranstaltungen und Filmabende zum Thema Gentrifizierung. Ein Küchenwagen ist fast fertig, ein Toilettenwagen soll folgen.

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