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Frankfurter Oberbürgermeister : Feldmann zeigt sich ungerührt

Als sei nichts geschehen: Oberbürgermeister Peter Feldmann spricht am Donnerstagabend im Kaisersaal des Römers. Bild: Wolfgang Eilmes

Öffentliche Auftritte bestreitet Peter Feldmann guter Dinge. Zum Gehalt seiner Frau schweigt er. Tarifexperten sind sich einig, dass ihr Lohn nicht zu rechtfertigen sei.

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          Peter Feldmann schweigt, zumindest zu den Berichten, wonach seine Frau als Leiterin einer Kindertagesstätte ungewöhnlich hoch entlohnt worden sei. Auch am Donnerstag wollte sich der Frankfurter Oberbürgermeister gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu der Angelegenheit nicht äußern. Doch Feldmann ist keineswegs abgetaucht, er führt seine Amtsgeschäfte weiter, als sei nichts geschehen. Zum Beispiel absolvierte er am Nachmittag im Titus-Forum in der Frankfurter Nordweststadt einen Auftritt. Gutgelaunt stieg er auf die Bühne und verabschiedete mit launigen Worten Georg Lackner, der viele Jahre als Manager das Nordwestzentrum erfolgreich geleitet hat und nun in den Ruhestand tritt.

          Hans Riebsamen

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bernd Günther

          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          Matthias Trautsch

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Feldmann kennt Lackner schon aus der Zeit, bevor er Oberbürgermeister wurde. Er hat mit dem Manager ein Altenprojekt initiiert. Lackner nutzte am Donnerstag die Gelegenheit, um dem Oberbürgermeister das „Du“ anzubieten und sich für ihn in die Bresche zu werfen: Er habe Feldmann als stets äußerst korrekten und bescheidenen Menschen kennengelernt und sei sich sicher, dass an den Dingen, dem Oberbürgermeister jetzt vorgeworfen würden, nichts dran sei.

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