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Ein Experiment für die Stadt : Kein Zutritt für Männer

Eine Frau betritt die Kunstinstallation "What we observe" auf dem Frankfurter Römerberg. Bild: Esra Klein

Vier junge Frauen fragen mit einer Installation auf dem Frankfurter Römerberg, wem der öffentliche Raum gehört. Sie kritisieren, dass Städte von Männern für Männer gebaut wurden und wollen Platz für Frauen schaffen.

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          Die Botschaft ist provokant. „Kein Zutritt für Männer – No access for men“ steht auf dem Schild am Eingang des Holzhäuschens, und das kommt bei manchen gar nicht gut an. Was das bitte soll, fragt einer, der zufällig vorbeikommt, seine Begleiterin. Die rümpft die Nase, macht „Pff“ und geht weg. Andere schütteln den Kopf, lachen, winken ab oder sagen Worte, die in der Zeitung nichts verloren haben.

          Anna-Sophia Lang
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Aber es gibt auch solche: Einen Mann, der es zwar bekloppt findet, dass ihm der Zugang zu irgendetwas verwehrt sein soll, der aber im Weggehen sagt: „Da müsste man doch erstmal drüber reden, was das eigentlich ist, ein Mann.“ Oder ein anderer, der seine Frage nur halb als Witz meint: Ob er nicht rein dürfe, immerhin habe er lange Haare und einen Zopf.

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