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Schau „Oh Yeah!“ : Popmusik, Punk und Pilzkopf

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Hörprobe: Kopfhörer für Besucher vor stilisierter Schallplatte im Kommunikationsmuseum in Frankfurt Bild: dpa

„Oh Yeah!“ - kaum ein Popkonzert kommt ohne diesen Ausruf aus. Unter diesem Motto zeigt das Frankfurter Museum für Kommunikation, was Musik im Alltag bedeutet - angefangen von den wilden zwanziger Jahren.

          Ob aus dem knarzenden Grammophon, dem ersten Walkman oder live von der Open Air-Bühne: Musik gehörte und gehört für die meisten Menschen zum Alltagsleben. Das Museum für Kommunikation in Frankfurt zeigt von Donnerstag an mit seiner neuen Ausstellung „Oh Yeah!“ die Geschichte der Popmusik in Deutschland.

          Multimedial und mit vielen Klangbeispielen wird bis zum 25. Februar 2018 ein musikalischer Streifzug angeboten, der von den wilden zwanziger Jahren über Elvis- und Beatles-Aufruhr zur Neuen Deutschen Welle und der Musik der Gegenwart führt.

          Der „Sonderzug nach Pankow“

          Popmusik spiegele „das Lebensgefühl von Generationen wieder“ und stifte Identitäten, so die Organisatoren der Ausstellung, die unter Federführung des Bremer Focke-Museums entstand und nach Frankfurt auch in Berlin, Leipzig und Stuttgart gezeigt werden soll. Mehr als 140 Interpreten begleiten durch Deutschlands Musik-Vergangenheit.

          Dabei zeigt Kurator Jan Christoph Greim auch die unterschiedliche Entwicklung der Popkultur in der Bundesrepublik und in der DDR bis zum Jahr des Mauerfalls - inklusive so gesamtdeutscher Geschichten wie Udo Lindenbergs langjährigem Kampf um einen Auftritt vor seinen ostdeutschen Fans, den er im „Sonderzug nach Pankow“ besang.

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