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Furcht vor Ladensterben : Wird die Frankfurter Innenstadt für Autos tabu?

Puls der Stadt: Droht Frankfurt der Verkehrsstillstand? Bild: dpa

Die Industrie- und Handelskammer und der Einzelhandelsverband stehen dem SPD-Vorschlag skeptisch gegenüber, die Frankfurter Innenstadt für Autos zu sperren. Lob kommt hingegen von der Umweltdezernentin der Grünen.

          Unternehmen und Pendler seien auf das Auto angewiesen, der Anteil der Kunden, die mit dem Personenwagen zum Einkauf nach Frankfurt führen, sei in den vergangenen Jahren nicht etwa gesunken, sondern gestiegen: Mit diesen Worten hat Alexander Theiss, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, auf den Vorschlag reagiert, Autos aus dem Stadtkern der Mainmetropole zu verbannen. Der SPD-Parteivorsitzende Mike Josef hatte Ende vergangener Woche gesagt, seine Partei wünsche sich ein Konzept für eine autofreie Innenstadt – nur noch Anlieger und Lieferwagen sollten in die Innenstadt fahren dürfen.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Theiss entgegnete gestern: „Je schwerer wir es den Menschen machen, zum Einkaufen nach Frankfurt zu fahren, desto mehr werden sie sich nach Alternativen umsehen.“ Die Stadt sei von einem Kranz von Einkaufszentren umgeben, zudem konkurriere Frankfurt mit anderen Orten. Ohnehin bereite der Online-Handel den Geschäftsinhabern Schwierigkeiten. „Attraktive Geschäfte gehören aber zu einer lebenswerten Innenstadt dazu.“

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