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Wiederholungstäter am Werk? : „Blaues Haus“ ein Opfer von Brandstiftung

  • Aktualisiert am

Mutwillig zerstört: Blaues Haus in Frankfurt, Kultur- und Begegnungsstätte Bild: Ly, Martin

Hat in Frankfurt am Wochenende wieder ein Feuerteufel zugeschlagen? Die Polizei ermittelt in diese Richtung nach der Zerstörung eines idyllisch gelegenen Holzbaus am Mainufer.

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           Das am Wochenende durch ein Feuer zerstörte „Blaue Haus“ am Frankfurter Mainufer ist vorsätzlich angezündet worden. Wie die Polizei am Montag in Frankfurt berichtete, ergaben dies verschiedene Spuren im Holzbau. Eine kriminaltechnische Untersuchung soll nun Aufschluss über die genaue Brandentstehung geben.

          Zugleich soll ermittelt werden, ob das Feuer mit weiteren angezündeten Holzbauwerken im vergangenen Jahr im Zusammenhang steht. Nach ersten Erkenntnissen könnten im Fall des „Blauen Hauses“ aber auch Streitigkeiten im Obdachlosenmilieu nicht ausgeschlossen werden.

          Der spektakulärste Fall von Brandstiftung in Frankfurt war ein Millionenschaden im vergangenen Oktober: Der Goetheturm - einer der höchsten hölzernen Aussichtstürme Deutschlands - wurde in Schutt und Asche gelegt. Der 85 Jahre alte Turm im Stadtwald war ein Frankfurter Wahrzeichen.

          Bereits im Frühsommer waren zwei Holzbauten in Frankfurter Parks abgebrannt, der Morgentau-Pavillon im Koreanischen Garten und einen Monat später der Wasserpavillon im Chinesischen Garten im Bethmannpark.

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