https://www.faz.net/-gzg-9vy8o

Frankfurter Hafenpark-Quartier : Zehntausend Euro für einen Quadratmeter

Mit Mainblick: vorne ein Hotel, dahinter zwei Wohntürme Bild: Simulation B&L

Im Frankfurter Hafenpark-Quartier entstehen ein Hotel und zwei Wohntürme. Und auch die Planungen für weitere Bauabschnitte schreiten voran.

          1 Min.

          Mit der Grundsteinlegung für ein Hotel der Marke Scandic hat der zweite Bauabschnitt für das Hafenpark-Quartier auf dem Honsell-Dreieck im Ostend begonnen. Das Hotel neben der Europäischen Zentralbank hat 505 Zimmer und soll 2022 fertig sein. Zum Bauabschnitt am namensgebenden Hafenpark gehören auch 288 Eigentumswohnungen, die in zwei 52 und 58 Meter hohen Türmen entstehen. Der Architekt Hadi Teherani hat die Gebäude des zweiten Bauabschnitts entworfen.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Eigentumswohnungen sollen 2023 bezogen werden können. Die Vermarktung der Wohnungen beginnt im Sommer. Wie Benjamin Herrmann, der beim Bauherrn B&L das Projekt leitet, sagte, liegt der Quadratmeterpreis für die Wohnungen bei rund 10.000 Euro. Das komplette Projekt, zu dem auch noch ein Büro-Campus mit einem Hochhaus und der Hotelturm „Waterfront“ auf dem Molenkopf im Osthafen gehören, soll 2026 fertig sein.

          Osthafen immer wieder im Blick der Stadtentwicklung

          Unterdessen schreiten auch die Planungen für die weiteren Bauabschnitte voran. Für einen 60 Meter hohen Büroturm, der an der Hanauer Landstraße entsteht, wurden zehn Büros zu einem Architektenwettbewerb eingeladen, der Ende Mai entschieden wird. Für den Hotelturm „Waterfront“ auf der Molenspitze wird der Bauantrag vorbereitet. An dem Entwurf hatte es zwar öffentliche Kritik gegeben, er soll aber nicht mehr geändert werden. Die Vorarbeiten für das Projekt beginnen Ende dieses Jahres. 2024 soll dieses Hochhaus fertig sein.

          „Wir schaffen ein neues, lebendiges Quartier am Main“, sagte Herrmann am Mittwoch, dem 29. Januar, bei der Grundsteinlegung. Für die Stadt äußerte Stadtplanungsamtsleiter Martin Hunscher in seiner Ansprache die Hoffnung, dass die Bebauung sich „eines entfernten Tages“ nach Osten weiterentwickeln könne. Der Osthafen gerät immer wieder in den Blick der Stadtentwicklung, den Betrieben dort wurde aber ein Bestandsschutz bis 2050 garantiert. Hunscher sprach von einem „stabilen Quartier“ und lobte B&L dafür, mit preisgedämpften Mietwohnungen im ersten Bauabschnitt in Vorleistung gegangen zu sein.

          Weitere Themen

          Frühe Vögel für feine Filme

          Filmverleih aus Offenbach : Frühe Vögel für feine Filme

          Viele Kinos mögen angesichts der Corona-Maßnahmen noch dicht sein. Der neue Verleih „Four Guys“ prescht jedoch gerade jetzt mit seinem ersten Film vor, zu sehen im Offenbacher Hafenkino.

          Topmeldungen

          Machtkampf um VW : Der heimliche Regent von Wolfsburg

          Betriebsrat Bernd Osterloh hat schon viele Vorstandschefs von Volkswagen erlebt und den einen oder anderen auch zu Fall gebracht. Jetzt zählt er den nächsten an.

          Corona : So sieht die deutsche Warn-App bei Android und iOS aus

          Es wird wohl noch ein paar Wochen dauern, bis die Corona-Warn-App tatsächlich verfügbar ist. SAP und Telekom-Tochter T-Systems veröffentlichten aber bereits eine Homepage, auf der Nutzer erste Eindrücke gewinnen können.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.