https://www.faz.net/-gzg-8coik

Frankfurter Zoo : Gorilla-Junges starb an schwerer Infektion

  • Aktualisiert am

Ein Bild aus früheren Zeiten: Gorilla-Dame Dian mit ihren Zwillingen, kurz nach der Geburt. Bild: dpa

Der kleine Gorilla Vutu starb im Frankfurter Zoo an den Folgen eines schweren Darminfekts. Am Ende konnte das Tier keine Nahrung mehr verarbeiten.

          1 Min.

          Das Gorilla-Baby Vutu im Frankfurter Zoo ist an den Folgen einer schweren Infektion gestorben. Ein Darmbakterium haben den Körper des Tieres vergiftet, erklärte Zoodirektor Manfred Niekisch am Freitag in Frankfurt. Der Erreger habe nicht nur den Darm, sondern auch andere Organe befallen - etwa die Lunge. Es habe sich unter anderem eine Darmentzündung begleitet von schwerem Durchfall entwickelt. Auch eine Ernährung Vutus mit einer Sonde habe nichts mehr gebracht, weil das Tier keine Nahrung mehr habe verarbeiten können.

          Vutus Mutter Dian (27) habe eine ähnliche Infektion gehabt, allerdings habe sie sich bei ihr nicht so dramatisch entwickelt, sagte Niekisch. Erwachsene Tiere könnten ähnlich wie bei Menschen Infektionen eher wegstecken als Jungtiere. Auch in der Natur würden etwa 40 Prozent der Gorillakinder früh sterben, sagte Niekisch. „Das tröstet uns in keinster Weise, zeigt aber, dass es empfindliche Tiere sind.“

          Der Tod Vutus habe nichts mit dem des Geschwisterkindes kurz nach der Zwillingsgeburt im September vergangenen Jahres zu tun. Das sei gestorben, weil es ein Frühchen gewesen und die Lunge noch nicht ausgebildet gewesen sei.

          Weitere Themen

          Börsenglocke zum Geburtstag Video-Seite öffnen

          F.A.Z. wird 70 : Börsenglocke zum Geburtstag

          Nein, die F.A.Z. geht nicht an die Börse. Dass Werner D'Inka, seine Mit-Herausgeber und die Geschäftsführer die Eröffnungsglocke auf dem Frankfurter Parkett läuten durften, war ein Geschenk der Deutschen Börse zum 70. Geburtstag.

          Topmeldungen

          Tesla-Fabrik in Deutschland : Angriff im Heimatmarkt

          Für die deutschen Autohersteller wird der Wettbewerb noch schwieriger, wenn Tesla in Brandenburg eine große Fabrik baut. Ein Selbstläufer ist das Projekt allerdings nicht – Tesla muss sich auf einen harten Wettkampf einstellen.
          Airbus A400M Transportflugzeuge auf dem Vorfeld des Fliegerhorsts Wunstorf

          Probleme beim A400M : Propellerschrauben locker

          Immer wieder kommt es beim Prestigeprojekt A400M zu Problemen. Jetzt verweigert die Bundeswehr die Abnahme von zwei neuen Flugzeugen – wegen Problemen am Propeller.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.