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Frankfurter Geschäftsleben : E-Zigaretten in 1-A-Lage an der Zeil

Blick auf das Geschäftshaus Zeil 123: Das Schmuckgeschäft Fossil ist ausgezogen. Bild: Daniel Vogl

Es tut sich viel in der Frankfurter Innenstadt: Der Tabakkonzern Philip Morris zieht in die Nähe der Hauptwache. An der Großen Friedberger wird es bald wieder ungemütlich. Und auch aus der Berger Straße gibt es Neuigkeiten.

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          Der amerikanische Accessoires-Händler Fossil hat zur Überraschung vieler benachbarter Geschäftsleute seine Vorzeigefiliale in der wohl best besuchten Lagen der Stadt, an der Zeil 123 bei der Hauptwache, geschlossen. Das Geschäft, in dem man stets auch Touristen sah, war in der Regel gut besucht. Doch das börsennotierte Unternehmen, das vornehmlich mit dem Verkauf eigener Uhren und der von Lizenzmarken wie Burberry, Emporio Armani und Michael Kors Geld verdient, zieht jetzt, wie spekuliert wird, die Reißleine in einem Geschäft, das seit zwei, drei Jahren nicht mehr rund läuft.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Konkurrenz von Apple und anderen Smartwatch-Verkäufern macht den Texanern zu schaffen. Um zehn Prozent gingen im vergangenen Jahr die Umsätze weltweit zurück. Dabei war Fossil vor viereinhalb Jahren mit großen Erwartungen in das gerade fertig gestellte Büro- und Geschäftshaus gegenüber der Galeria Kaufhof gezogen, das die Moritz-Gertler-Gruppe an die Stelle des ehemaligen Hako-Hauses errichtet hatte. Nun gibt das Unternehmen den Standort, der deutlich mehr als 400 Euro pro Quadratmeter Miete kosten soll, vorzeitig auf.

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