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Frankfurter Geschäftsleben : Bei Spielwaren Dersch hält bald kein Modellzug mehr

„Des woarsch“: Hans Dersch schließt Ende Februar sein Spielwarengeschäft. Bild: Ly, Martin

Kein Nachwuchs und Kunden, die lieber im Internet kaufen – in Frankfurt schließen zwei inhabergeführte Geschäfte. Doch es gibt noch Marken, die in die Stadt wollen.

          Spielwaren Dersch an der Eckenheimer Landstraße schließt Ende Februar. Die Konzentration in der Branche, die großen Kaufhausketten, gegen die ein „kla Licht“, wie er es sei, keine Chance habe, nicht zuletzt Kunden, die auch in einem Familien-Biotop wie dem Frankfurter Nordend lieber bei Amazon und Ebay kauften – all das hat Dersch davon überzeugt, dass es besser ist, aufzuhören. „Des woarsch dann“, sagt er in seiner hessisch-ruppigen Art und lässt doch durchblicken, wie es ihn gefreut hat zu hören, dass ein Kindergarten in der Nachbarschaft Geld sammeln wollte, damit er es sich noch einmal anders überlegt.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Doch Dersch, dessen Eltern 1948 zunächst eine Leihbücherei gegründet und 1960 am jetzigen Standort ein Spielzeuggeschäft eröffnet hatten, wirkt fast ein bisschen erleichtert, dass er die Händler-Sorgen bald los ist. „Die ganzen Jahre habe ich draufgelegt. Es bleibt nix hängen.“ Zumal auch seine Nische Märklin nicht mehr funktioniert. Auf der jüngsten Spielwarenmesse habe der Modelleisenbahn-Hersteller gerade einmal drei richtige Neuheiten präsentiert, sagt Dersch. „Die Kunden sterben weg.“ Im Internet würden Sammlungen zum Spottpreis verkauft. In Zukunft müssen sich die Online-Kunden überlegen, wo sie ihre Modellwagen reparieren lassen. Diesen Service wird Dersch mit seinem Geschäft einstellen.

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