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Frankfurter Geschäftsleben : Fitness und mehr am Eschenheimer Turm

Fitness aus der Schweiz: Elements eröffnet in Kürze im Turmcarrée. Bild: Cornelia Sick

Ins Turmcarrée am Eschenheimer Turm ziehen die ersten Mieter ein. Superdry ist der neue Ankermieter in My Zeil. Und Pop-Up-Läden sind der neue Trend auf den Frankfurter Straßen.

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          Turmcarrée füllt sich

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Am Eschenheimer Turm sieht ein Großprojekt, der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses, dem Ende entgegen. Am übernächsten Montag wird dort das Schweizer Unternehmen Migros ein Fitness- und Wellness-Studio der gehobenen Kategorie eröffnen, Hamam inklusive. Der Mieter belegt mit 3600 Quadratmetern knapp ein Drittel der Fläche. Einen Tag später eröffnet die Lebensmittelkette Tegut ihren neuen Citymarkt (400 Quadratmeter), die hier in Innenstadtlage auf ein Sortiment mit frischen Lebensmitteln und Fertiggerichten setzt. Wie das für die Planung des Turmcarrées verantwortliche Architekturbüro KSP Jürgen Engel mitteilt, zählt zu den weiteren Mietern der Leuchtenhersteller Tobias Grau, der im Frühjahr einen Schauraum eröffnen wird.

          Ebenfalls im Frühjahr wird die radiologische Fachpraxis, das Brustzentrum Opernplatz, das dritte Obergeschoss beziehen. Bisher arbeitet das diagnostische Brustzentrum im Allianz-Gebäude am Opernplatz. Angesichts der Sanierungsarbeiten in dem Gebäude sei ein regulärer Patientenbetrieb nicht mehr möglich, sagt Volker Brandenbusch, Facharzt für Radiologie. Mit dem Umzug einher geht die Umfirmierung in Diagnostisches Brustzentrum Turmcarrée. Wie es mit dem Allianz-Gebäude, das inzwischen nahezu komplett entmietet ist, weitergeht, steht nach Angaben des Unternehmens noch nicht fest.

          Superdry neu in My Zeil

          Sie war lange angekündigt. Die britische Lifestyle-Marke Superdry hat gestern im Einkaufszentrum My Zeil ihre erste Filiale im Rhein-Main-Gebiet eröffnet. Auf 700 Quadratmetern zeigt Superdry fortan die komplette Bandbreite des Angebots, das sind außer Sporttextilien für sie und ihn auch Jeans, Unterwäsche, Schuhe und Accessoires sowie Kosmetik. Das Label ist bekannt für die Kombination japanischer Grafiken mit einem amerikanischen Modestil der sechziger und siebziger Jahre. Aus der ersten Kollektion mit fünf T-Shirts wurde das Modell Osaka 6, das auch David Beckham trug, besonders bekannt. Für die neue Filiale wurden mehrere Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss zusammengefasst. Das Einkaufszentrum feiert den Mieter als neuen Ankermieter. Superdry-Mode gibt es in Frankfurt unter anderem auch bei Wormland und Peek & Cloppenburg.

          Golfino wechselt Standort

          Der Anbieter von Golfmode, Golfino, hat sein Geschäft an der Freßgass’ geschlossen. Das inhabergeführte Unternehmen, das seinen Firmensitz in Glinde bei Hamburg hat, verkaufte seit 2010 an der Stelle. Den Rückzug begründet eine Sprecherin mit der Entwicklung des Einzelhandels an der Großen Bockenheimer Straße. Diese passe nicht mehr vollständig mit der Ausrichtung des Unternehmens zusammen. „Um unserer Zielgruppe wieder etwas näher sein zu können, haben wir uns für einen Umzug entschieden.“ Auch habe der Schnitt der Ladenfläche (140 Quadratmeter) nicht optimal zum Konzept gepasst. Nachmieter wird die amerikanische Schuhmarke Stuart Weitzman, die auch hochwertige Schuhe und Accessoires mit Einstiegspreisen von rund 450 Euro im Programm hat. Golfino wird im nächsten Jahr „an einem anderen Standort in der Innenstadt“ Wiedereröffnung feiern. Wo genau, gibt das Unternehmen noch nicht bekannt.

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