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Frankfurter Geschäftsleben : Französischer Chic erobert die Freßgass’

Et voilá: Sandro an der Freßgass’ hat Gesellschaft aus dem eigenen Unternehmen. Bild: Helmut Fricke

Sandro ist schon da, jetzt kommen noch Maje und Claudie Pierlot aus Paris nach Frankfurt. Beim Dom gibt es wieder Keramik aus Portugal – dafür kein Spielzeug mehr an der Großen Friedberger.

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          Französisch hoch drei

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Französische Gruppe SMCP setzt ihre rasante Expansion auch in deutschen Städten fort. Nach Eröffnung der ersten Markenboutique Sandro an der Freßgass’ folgen jetzt Läden für zwei weitere Label der Gruppe: Maje und Claudie Pierlot. Maje zieht auf einen Teil der Fläche der insolventen Restaurant-Kette Schlemmermeyer. Nebenan ist bereits die Streuselbar, ein Konzept des Frankfurter Dienstleistungsunternehmens Wisag. Claudie Pierlot hat dort eröffnet, wo vorher Moleskine, der Marktführer aus Italien für Notizbücher, eine Filiale hatte. Das Sortiment aller drei Label richtet sich – je nach Marke mal lässiger, mal eleganter – an Frauen, die etwas Besonderes suchen, dafür aber keine Preise wie an der Goethestraße zahlen wollen. Der Durchschnittspreis für ein Kleidungsstück liegt bei 240 Euro. Für ein komplettes Outfit muss die Kundin 700 bis 800Euro zahlen. Mit dem Ansatz zwischen Luxus- und Massenmarkt sind die Franzosen bisher sehr erfolgreich. Laut der Fachzeitschrift „Textilwirtschaft“ gelang es ihnen in den vergangenen Jahren, Umsatz und Gewinn gleichmäßig zu steigern. Weltweit betreibt SMCP etwa 1500 Geschäfte.

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