https://www.faz.net/-gzg-7yo6v

Frankfurter Flughafen : Ministerium genehmigt 311 verspätete Starts

  • Aktualisiert am

Hauptgründe für Starts nach 23.00 Uhr: Gewitter, Enteisungen und die Sperrung der Startbahn West wegen Rückenwinds. Bild: dpa

Sechs Stunden lang gilt das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen. Aber wenn das Wetter nicht mitspielt, gibt es Ausnahmen. 311 Ausnahmen waren es 2014.

          1 Min.

          Das hessische Verkehrsministerium hat im vergangenen Jahr 311 Ausnahmegenehmigungen für verspätete Starts vom Frankfurter Flughafen erteilt. Das waren 29 mehr als im Jahr zuvor und 300 weniger als 2012, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Hauptgründe für Starts nach 23.00 Uhr seien Gewitter in den Anflugzonen gewesen, bei denen die Flugsicherung die Abstände zwischen den Flugzeugen vergrößert habe, Enteisungen und die vorübergehende Sperrung der Startbahn West wegen zu starken Rückenwinds.

          „Der Juli mit seinen ungewöhnlich vielen Gewittern hat uns buchstäblich die Bilanz verhagelt“, sagte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) laut Mitteilung. Fast jeder zweite verspätete Start (149) sei im Juli genehmigt worden.

          Innerhalb des Nachtflugverbots von 23.00 Uhr bis 05.00 Uhr ist am Frankfurter Flughafen eine Sondergenehmigung erforderlich, die einzeln beantragt werden muss. Verspätete Starts sind nur zwischen 23.00 Uhr und Mitternacht möglich und nur dann, wenn für die Verspätung nicht das jeweilige Luftverkehrsunternehmen verantwortlich ist. Nach Mitternacht sind Ausnahmen vom Nachtflugverbot nur für medizinische Hilfsflüge oder Notfälle möglich.

          Weitere Themen

          Im Zeichen der A 49

          Parteitag der Grünen : Im Zeichen der A 49

          Auf dem Parteitag der hessischen Grünen ist der Weiterbau der Autobahn 49 von Gießen nach Kassel ein heikles Thema. Während die Regierungspartei ihn mitträgt, streitet die Basis.

          Auf der Suche nach Klopapier

          Hamsterkäufe : Auf der Suche nach Klopapier

          Seit die Corona-Zahlen steigen, herrscht in einzelnen Märkten in Frankfurt schon wieder Mangel an Toilettenpapier. Dabei ist eigentlich genug für alle da.

          Topmeldungen

          Beträchtlicher Umfang: AVP verarbeitet rund 72 Millionen Rezepte im Jahr.

          AVP-Insolvenz : Schwerer Schlag für viele Apotheken

          Die Insolvenz des Rezeptabrechners AVP hat viele Apotheken in Existenznot gebracht. Voraussichtlich werden sie wohl nicht bevorzugt ausgezahlt – und könnten dadurch viel Geld verlieren.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.