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Frankfurter Flughafen : Al-Wazir hofft auf längere Lärmpausen in einem Jahr

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Hofft auf längere nächtliche Lärmpausen am Frankfurter Flughafen in etwa einem Jahr: Minister Tarek al-Wazir (Grüne). Bild: Cornelia Sick

In etwa einem Jahr könnte es am Frankfurter Flughafen längere Lärmpausen geben. Darauf hofft der neue hessische Verkehrsminister Al-Wazir.

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          Die hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) hofft auf längere nächtliche Lärmpausen am Frankfurter Flughafen in etwa einem Jahr. „Da sind die Flugsicherung, die Fraport und die Fluggesellschaften beteiligt“, sagte er in einem Interview des „Wiesbadener Kurier“ vom Dienstag. Auch die Kommunen würden miteinbezogen.

          Die schwarz-grüne Koalition hat vereinbart, über das Nachtflugverbot von 23 bis 5 Uhr hinaus morgens längere Lärmpausen zu schaffen. Dazu sollen die Startbahnen wechselnd genutzt werden. „Wir werden uns in diesem Jahr Richtung Lärmpausen bewegen“, sagte Al-Wazir. „Wenn es dann nicht neun oder zwölf, sondern 15 Monate dauert, ist das immer noch relativ schnell.“

          Kampf um Nachtrandstunden

          Im Dezember schon hatte der Vorstandschef des Flughafenbetreibers Fraport, Stefan Schulte, in einem Interview der Rhein-Main-Zeitung hervorgoben, das Unternehmen strebe Lärmpausen für dieses Jahr an. „Wir haben doch ein eigenes Interesse daran, die Bürger so weit wie möglich zu entlasten. Wir wissen nicht nur um die herausragende Bedeutung des Airports, sondern auch um die damit verbundene Belastung für die Anlieger“; sagte Schulte.

          Mitte Januar ergänzte er dann, dass der Frankfurter Flughafen keinesfalls eine weitere Einschränkung in den Nachtrandstunden, also in der Zeit von 22 bis 23 Uhr und von 5 bis 6 Uhr, hinnehmen könne. Dies werteten die Grünen als Kampfansage an die Politik.

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