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Frankfurter Firma Aescuvest : Start-up gründet Start-up-Börse für Europa

Gründer: Patrick Pfeffer auf dem Dach des Frankfurter Aescuvest-Büros Bild: Wolfgang Eilmes

Damit Kleinanleger sicherer in Start-ups investieren können, plant die Frankfurter Firma Aescuvest eine Börse für Gründer. Es wäre die erste ihrer Art in der EU.

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          Eine Million Euro – so viel hatte noch nie ein einzelner Investor bei der Sendung „Die Höhle der Löwen“ in ein Start-up investiert. Vergangene Woche jedoch schafften die Frankfurter Zwillinge Alexander und Benjamin Michel diesen Rekord, mit ihrer App „Finanzguru“.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dass Gründer solche vergleichsweise großen Summen erhalten, ist in Deutschland, und speziell in der Rhein-Main-Region, ausgesprochen selten. Insbesondere, wenn sie die Startphase geschafft haben, dann aber sechsstellige Beträge für ein weiteres Wachstum benötigen, blitzen sie noch immer bei vielen risikoscheuen Banken und Geldgebern ab. Einige Jungunternehmer versuchen es daher mit Alternativen wie Crowdfunding oder der Herausgabe eigener Krypto-Wertpapiere – doch das ist wiederum für Anleger entweder nicht lukrativ oder aber hochriskant, denn sie erhalten dabei weder Firmenanteile noch Gewinnbeteiligungen, müssen aber mit dem Totalverlust ihrer Investition rechnen.

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