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Frankfurts Kirchendezernent : Öffnung der Kirchen vertretbar und notwendig

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Leere Bänke: Wegen der Corona-Krise dürfen derzeit keine Gottesdienste besucht werden. Bild: dpa

Gemeinden sollen nicht länger auf Gottesdienste verzichten müssen, wenn die Corona-Regeln eingehalten werden können, fordert der Frankfurter Kirchendezernent. Damit soll vor allem die seelische Situation der Menschen gestärkt werden.

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          Frankfurts Kirchendezernent Uwe Becker hat sich für eine stufenweise Rückkehr zu Gottesdiensten ausgesprochen. „Ohne unsere bisherigen Erfolge bei der Verlangsamung der Corona-Ausbreitung zu gefährden, sollten wir schrittweise auch die Gottesdienste in unseren Kirchen wieder ermöglichen“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag. Die Menschen bräuchten gerade in Krisenzeiten Orte der Einkehr, der Hoffnung, des Glaubens und des Gebets. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, verzichten Gemeinden in Hessen seit Mitte März auf ihre Gottesdienste.

          „Ich halte eine Öffnung unserer Gotteshäuser unter Auflagen nicht nur für vertretbar, sondern auch für notwendig, um auch die seelische Situation von Menschen zu stärken“, sagte Becker. Wenn Demonstrationen und das Einkaufen unter Auflagen möglich seien, dann ließen sich auch Gottesdienste verantwortlich organisieren.

          „Wir sollten den Kirchengemeinden zutrauen, dass sie ihre Gottesdienste so organisieren und gestalten, dass etwa Abstandsfragen und Hygieneanforderungen ausreichend gewährleistet werden“, erklärte er. So könnten auch zu Pfingsten Feiern im Freien entsprechend gestaltet werden.

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