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Frankfurter Uferstraße : CDU sieht Mainkai-Sperrung vor dem Aus

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Gesperrt: Für Autos ist auf einem Teil des Mainkai seit Monaten kein Durchkommen Bild: Lucas Bäuml

Die Frankfurter CDU hält Verkehrsdezernent Oesterling (SPD) vor, die Menschen beim Thema Mainkai getäuscht zu haben. Für sie stehe die Teilsperrung der Straße für Autos und Motorräder vor dem Aus.

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          Die CDU im Frankfurter Rathaus Römer hält Verkehrsdezernent Oesterling (SPD) vor, die Menschen beim Thema Mainkai „ganz bewusst getäuscht“ und zudem die Stadtverordneten „belogen“ zu haben. Für sie stehe die Teilsperrung der Straße für Autos und Motorräder vor dem Aus, teilt die Fraktion mit.

          Die Union bezieht sich auf Äußerungen von Oesterling im Verkehrsausschuss der Stadtverordnetenversammlung. Der SPD-Politiker habe „entgegen seiner Zusage nie die Absicht, nach zwei Monaten Probephase eine erste Zwischenbilanz des Versuchs ziehen“, wird der verkehrspolitische Sprecher Martin Daum von seiner Fraktion zitiert.

          „Seitdem herrscht absolute Funkstille“

          Schon im August habe die CDU eine Zwischenbilanz des seit Sommer laufenden Verkehrsversuchs auf der nördlichen Mainuferstraße gefordert. Ziel: Sie wolle solide Daten zu den Folgen der Sperrung für den Verkehr erlangen. Oesterling sei „offenbar nur zum Schein auf diesen Vorschlag eingegangen“. Der Dezernent habe die Zwischenbilanz in der schwarz-rot-grünen Koalition am 17. September zugesagt. Seitdem herrsche „absolute Funkstille“, rügt Daum den Stadtrat. Weder auf Nachfrage noch auf einen Brief der CDU-Fraktion vom 13. November hin, habe sich der Verkehrsdezernent dazu geäußert.

          Nach Aussage von Bürgern nehme der Schwerlastverkehr am Museumsufer zu, ebenso auf der Alten Brücke und der Untermainbrücke, auf der Berliner Straße und in den Wohnstraßen Sachsenhausens und der Innenstadt. Daum: „Das Zwischenergebnis ist für uns so negativ, dass es nicht angemessen ist, den Versuch fortzusetzen. Wir werden deshalb in der Koalition die Aufhebung der Sperrung beantragen“.  Stattdessen solle die Stadt den Abschnitt zwischen Römerberg und Eisernem Steg „fußgängergerecht“ gestalten.

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