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Frankfurter „Bierkönig“ obduziert : Starke Medikamente in Schubert-Leiche

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Hatte laut Gerichtsmedizinern zum Zeitpunkt seines Todes starke Medikamente im Körper: Bruno H. Schubert, hier eine Aufnahme von 2008 Bild: dpa

Woran der als Frankfurter „Bierkönig“ bekannt gewordene Bruno H. Schubert gestorben ist, bleibt offen. Allerdings haben Gerichtsmediziner in dem exhumierten Leichnam zwei starke Arzneien gefunden, wie die Staatsanwaltschaft sagt.

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          Der Tod des sogenannten Frankfurter Bierkönigs Bruno H. Schubert ist auch nach zweieinhalb Jahren nicht vollständig geklärt. Gerichtsmediziner hätten in der Leiche Schuberts Spuren von zwei starken Beruhigungs- und Schmerzmitteln gefunden, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft.

          Der Verdacht gegen die Witwe Schuberts, seinen Arzt und seinen Anwalt sei damit weder erhärtet noch ausgeräumt. Gegen die drei wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt.

          Leiche im Mai 2012 exhumiert

          Schubert, ehemaliger Eigentümer der Henninger-Brauerei, war im Oktober 2010 im Alter von 90 Jahren gestorben. Im Mai 2012 war seine Leiche exhumiert worden, um die Todesursache zu klären. Spekuliert wurde unter anderem, ob Schubert in seinen letzten Tagen ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wurde.

          Es solle nun in einem Gutachten untersucht werden, ob die entdeckten Medikamente - beide unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz - ärztlich indiziert gewesen seien, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Danach müsse geklärt werden, wer die Mittel verabreicht habe.

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