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Zoologische Gesellschaft : Amazonas ein Fall für den UN-Sicherheitsrat?

Corona-Nebeneffekt: Löwen im Picknickbereich am Visitor Center des Serengeti Nationalparks. Bild: Daniel Rosengren/ZGF

Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt zieht eine positive Bilanz der eigenen Arbeit im Corona-Jahr. Die Sorgen um die Welt sind freilich nicht geringer geworden – vor allem bezüglich des Amazonas-Regenwaldes.

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          Kürzlich war Christof Schenck endlich mal wieder im Serengeti Nationalpark. Solche Reisen waren dem Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) wegen der Pandemie lange nicht vergönnt. Und so konnte sich Schenck endlich mal wieder mit eigenen Augen und Ihren davon überzeugen, ob die Arbeit der in Frankfurt beheimateten, aber weltweit aktiven Naturschutzorganisation trotz der Beeinträchtigungen durch Corona funktioniert. „Wir konnten feststellen, dass unsere Arbeit in der maskierten Welt funktioniert“, sagte Schenck. Gerade in der Serengeti, seit den Tagen des legendären Frankfurter Zoodirektors und Gründungsvaters der ZFG, Bernhard Grzimek, eine Herzensangelegenheit der ZGF, habe die Pandemie sogar manch positiven Nebeneffekt gehabt. Der Ausfall des Tourismus habe nicht nur dazu geführt, dass Löwen Besucherterrassen eingenommen und dort für fantastische Fotos posiert hätten. Viele Tiere hätten sich ausgebreitet, wie es lange nicht mehr der Fall gewesen sei.

          Daniel Meuren
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auch auf politischer Seite habe die Pandemie gerade in Tansania zu einem Umdenken geführt. Es sei ein Bestreben zu spüren, dass der für die wirtschaftliche Entwicklung des zentralafrikanischen Landes so unentbehrliche Tourismus nachhaltiger angelegt werde . „Gerade dort sind wir weitgehend gut durch die Pandemie gekommen. Weltweit hatten wir zudem nur vergleichbar wenige Corona-Fälle unter den Mitarbeitern und keine bedrohlichen Verläufe.“

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