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Wohnungen geplant : Das Interconti wird eingerahmt

Markante Baustelle: Seine fünf Sterne sieht man dem Hotel Intercontinental nicht an. Das Hochhaus muss umfassend saniert werden. Bild: Lando Hass

Das Interconti-Hochhaus am Frankfurter Mainufer bekommt zu beiden Seiten einen Anbau. Die Stadt will dadurch den Blockrand schließen, erntet aber auch Kritik. Anwohner fürchten sich vor noch mehr Gentrifizierung.

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          Der letzte Gast, der das Hotel Intercontinental am Mainufer im Internet bewertet hat, hieß „Lisa F.“. Vor drei Monaten war sie von ihrem Aufenthalt in dem 5-Sterne-Haus, das in Frankfurt jeder nur „Interconti“ nennt, begeistert: „Tolle Zimmer und super Service“, schreibt sie. Doch wer ihrer Empfehlung folgen und dort einchecken will, der steht vor verschlossenen Türen. Auf der Homepage des Betreibers IHG ist das fast 500 Zimmer fassende Hotel nicht mehr zu finden. Immerhin ist die Rezeption noch besetzt: Das Hotel sei „vor geraumer Zeit“ geschlossen worden, erfährt man dort. Der Eigentümer wolle es umbauen und Ende 2024 oder Anfang 2025 wieder eröffnen.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Mit der bloßen Ertüchtigung der Fassade war es also nicht getan: Die alten Natursteinplatten, die nicht mehr sicher waren, hatten schon vor drei Jahren auf Wunsch der Stadt entfernt werden müssen. Schon damals hieß es, dass die Hochhausscheibe umgebaut werden soll. Nun sind der Eigentümer Aroundtown und die Stadtplanung einen Schritt weiter: Für das Projekt wird ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt. Wie Karsten Krüger, Abteilungsleiter im Stadtplanungsamt, erläutert, sei die frühzeitige Bürgerbeteiligung abgeschlossen. Nun gehe es darum, die gewonnenen Anregungen auszuwerten. Wann die Stadtverordneten den Plan beschließen können, stehe aber noch nicht fest.

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