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Wohnprojekt in Frankfurt : Kampf um Höfe im Nordend

Ausgang ungewiss: Um die Realisierung des Wohnprojekts der „Günthersburghöfe“ wird gestritten. Bild: dpa

Der Streit um die Günthersburghöfe spitzt sich zu. Der Frankfurter Planungsdezernent Josef wirbt nachdrücklich für das Wohnprojekt. Sein Amt zieht in die „Materialschlacht“.

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          Diese Sitzung des Magistrats dürfte interessant werden: Vielleicht noch im Dezember, spätestens aber im Januar will Planungsdezernent Mike Josef (SPD) den Beschluss zur Offenlegung des Bebauungsplans für die Günthersburghöfe im Magistrat zur Abstimmung stellen. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) jedoch hat sich öffentlich gegen das Wohnprojekt in seiner derzeitigen Form ausgesprochen und unterstützt ausdrücklich die ablehnende Haltung ihrer Partei. Der Magistrat muss zwar nur mehrheitlich und nicht einstimmig entscheiden. Da auch die CDU das Projekt mitträgt, sollte der Magistratsbeschluss letztlich doch nur eine Formsache sein.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Sodann sind aber noch der Ortsbeirat und schließlich die Stadtverordnetenversammlung an der Reihe, und da sieht es mit den Mehrheiten anders aus. Nehmen die Grünen ihren Parteitagsbeschluss ernst, müssten sie eigentlich gegen den Bebauungsplan stimmen – und damit auch gegen den Koalitionsvertrag. Aber wahrscheinlich wird es dazu in der laufenden Legislaturperiode ohnehin nicht mehr kommen. Dass die Stadtverordneten noch vor der Kommunalwahl am 18. März über die Offenlage befinden, ist nicht zu erwarten.

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