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Winter in Frankfurt : Wintervergnügen auf Weihern und Wiesen

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Maskenfreie Zone: Auf dem Jakobiweiher an der Oberschweinstiege im Stadtwald herrschte am Sonntag reger Schlittschuh-Betrieb. Aber auch anderswo lockte die Wintersonne die Menschen ins Freie. Bild: Helmut Fricke

Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen haben die Frankfurter die Schlittschuhe geschnürt. Auf Weihern und Wiesen herrschte reges Wintervergnügen. Mit der Kälte und dem Eis könnte es aber bald zu Ende gehen.

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          Ob auf dem Teich um das Holzhausenschlösschen, auf dem Ostparkweiher oder dem Jakobiweiher – die Frankfurter haben am Wochenende die Schlittschuhe geschnürt und sind losgelaufen. Und wer keine Kufen unter den Füßen hatte, schlitterte eben so über die Eisfläche, mancher auch auf dem Bauch oder Hosenboden.

          Die Bedingungen dafür waren mit strahlender Sonne und frostigen Temperaturen geradezu ideal. Die Warnschilder, das Eis nicht zu betreten, blieben weitgehend unbeachtet und der Hinweis des Grünflächenamts, es könne die Eisstärke auf den Gewässern nicht kontrollieren, verhallte weitgehend ungehört.

          Schlittschuhlaufen ohne Einbruchgefahr

          Allerdings gab es an einigen Stellen der Stadt auch die Möglichkeit des Schlittschuhvergnügens ohne Einbruchgefahr. Nämlich auf den Wiesen, die in den vergangenen Wochen überschwemmt und bei den anschließenden Minusgraden zu Eisbahnen wurden. Etwa auf dem Alten Flugplatz an der Nidda, wo sogar Eishockeytore aufgebaut wurden. Leider dürfte es mit Wintersport bald vorbei sein, zumindest in Frankfurt und für die nächste Zeit.

          Die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach haben am Sonntag nämlich schon einmal vorsichtig darauf hingewiesen, dass es mit der Kälte – und somit auch mit dem Eis zu Ende geht. Für die Nacht zum Montag sagten sie zwar noch einmal Frost von minus sieben bis minus 14 Grad voraus, für den Tag aber nur noch Werte rund um den Gefrierpunkt.

          Schon am Dienstag ist demnach mit Tagestemperaturen von sechs bis neun Grad und am Mittwoch sogar bis elf Grad zu rechnen. Dazu immer wieder Regen und in den Tagesrandzeiten gefährliche Glätte durch überfrierende Nässe. Nach Wintervergnügungen auf Kufen klingt das nicht gerade.

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