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Frankfurter Studie : Wie sich Musik-Charts vorhersagen lassen

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Vorhersehbar: Welche Chart-Hits im Durchschnitt gehört werden, können Physiker vorhersagen Bild: dpa

Charts und Bestsellerlisten folgen keinen Zufällen. Vielmehr ist die Frage der Lebensdauer auf den Top-Positionen solcher Listen abhängig von statistischen Gesetzen.

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          Lassen sich Charts und Bestsellerlisten prognostizieren? Laut Untersuchungen einer Forschungsgruppe unter Leitung von Claudius Gros vom Institut für Theoretische Physik der Goethe-Uni folgt die Lebensdauer auf den Top-Positionen solcher Listen statistischen Gesetzen, die sich aus der Verarbeitung von Informationen im Gehirn ableiten lassen.

          Die wichtigste Annahme dabei ist, dass Informationen aus der Außenwelt im Gehirn zunächst komprimiert und dann optimiert werden, um Relevantes herauszufiltern. Aus Erfahrung weiß man, dass sich nur einige wenige Musik-Hits wochenlang ganz oben in den Charts halten, während die große Masse von Neuerscheinungen schon eine Woche später durch etwas Neues verdrängt wird. Diese Verteilung der unterschiedlichen Lebensdauer von bestplatzierten Hits, Büchern oder auch von Tweets lässt sich, wie Gros und sein Team gezeigt haben, tatsächlich statistisch vorhersagen.

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